Nickolas Emrich

Nickolas Emrich – ein Mann, dessen Werdegang sich liest, als hätte er mehrere Leben in eines gepackt. Ob als erfolgreicher Franchisenehmer, engagierter Polizist oder Bestseller-Autor: Emrich verbindet Welten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, und schöpft daraus eine seltene Tiefe an Wissen und Erfahrung.

Den Grundstein für seine Karriere legte Emrich mit einem Jurastudium mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht. Doch die reine Theorie war ihm nie genug – es zog ihn schon früh ins Unternehmertum. Nachdem er bereits als Schüler bei Businessplanwettbewerben erste Lorbeeren sammelte, wagte er 2011 mit „immergrün“, einem auf gesunde Systemgastronomie spezialisierten Unternehmen, den Schritt ins Franchising.

Wenig später eröffnete er eine „Quarkerei“. Fasziniert von dem aufstrebenden Konzept, zögerte er nicht lange und eröffnete 2013 als erst zweiter Franchisenehmer des Unternehmens überhaupt seinen eigenen Laden in Kiel.

Nachdem er seine Franchise-Unternehmen erfolgreich aufgebaut und verkauft hatte, gründete Emrich zunächst eine Franchiseberatung. Doch anstatt sich auf seinen Erfolgen auszuruhen, schlug er ein völlig neues Kapitel auf und wechselte in den Polizeidienst – ein Schritt, der seine Perspektive auf Gesellschaft und Recht nochmals entscheidend prägen sollte.

Seine vielseitigen Erfahrungen und kritischen Einblicke verarbeitet Emrich in seinen Büchern. Inzwischen sind es acht Werke, in denen er sich von der Franchisewirtschaft („Mein Weg in die Franchise-Gastro“) über juristische Feinheiten („Recht und Mediation – ein Widerspruch der Kulturen?“) bis hin zu brisanten gesellschaftlichen Themen vorwagt. Mit seinem neuesten Buch, **„Gier nach Privilegien“**, landete er einen Volltreffer: Der provokante Titel wurde auf Anhieb zum **Spiegel-Bestseller**.

Diese einzigartige Mischung aus unternehmerischem Scharfsinn, juristischem Sachverstand und dem ungeschönten Blick aus dem Polizeialltag machen Emrich zu einer Stimme, der man zuhört. Er ist ein Experte, der nicht nur die Theorie beherrscht, sondern die Praxis von Grund auf kennt – und dabei nie den Blick für das Menschliche verliert.