Meine Biographie:
Ich bin Jahrgang 1948 (was ich selbst kaum glauben kann) und lebe bei Berlin.
Aufgewachsen im Ruhrpott hat es mich später nach Hessen, Thüringen und schließlich nach Brandenburg verschlagen. Studiert habe ich Psychologie und Soziale Arbeit in Münster und in Frankfurt a. Main. Danach war ich 18 Jahre praktisch in der psychologischen Beratung und Jugendhilfe tätig und danach noch weitere 18 Jahre als Hochschullehrerin.
Ich habe drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind, bin verheiratet (dritter Versuch) und lebe mit Hund und Katze in einem großen Gartenparadies.
Mein Berufsleben jenseits der Kunst:
Das Veröffentlichen von Texten und ganzen Büchern ist für mich nicht neu. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Hochschullehrerin (Jena) habe ich unter meinem bürgerlichen Namen Mechthild Seithe verschiedene Bücher veröffentlicht. Das bekannteste davon ist das "Schwarzbuch Soziale Arbeit", das 2012 in 2. Auflage im VS-Verlag erschien und bis heute oft gekauft und besonders von kritisch eingestellten Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen sehr geschätzt wird.
Schreiben war und ist mein Leben:
Jetzt habe ich mich entschlossen, auch meine belletristischen „Buchkinder“ zu veröffentlichen. Auch sie sollen endlich "raus ans Tageslicht“!
Denn schon seit meiner frühen Kindheit, schreibe ich Gedichte und Geschichten. Als Leseratte war ich unschlagbar: Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich – ganze 12 Jahre alt - Panik bei dem Gedanken empfand, ich könnte einmal alle belletristischen Bücher unserer Schulbibliothek ausgelesen haben. Was dann? Ich entschloss mich zu der Strategie des „Rückwärts-Lesens“, wie ich es nannte, also zum Selbst-Schreiben.
Berufliche Zwänge und die Jahre der Kindererziehung haben mich oft vom Schreiben abgehalten und meine Lust aufs Schriftstellern gebremst. Dennoch gab es immer wieder Phasen, in denen ich an Geschichten, Gedichten und auch Romanen gearbeitet habe. Meine Versuche landeten aber meist in der Schublade. Jetzt, als Rentnerin habe ich endlich die Zeit und die Muße, meine künstlerischen Ambitionen ernst zu nehmen.
Schreiben ist für mich die erfüllende Erfahrung, eigene Welten erschaffen zu können und sie lebendig werden zu lassen.
Ich sammle seit vielen Jahren Schreibideen und Skizzen. In meiner „Schublade schlummert“ mancher Entwurf, der mich immer noch reizt.
Meine beruflichen Erfahrungen im sozialen Bereich sind für mich eine wichtige Grundlage fürs Schreiben. Schon immer haben sich Erlebnisse und Kontakte mit Menschen in meinem Kopf in Geschichten und Bilder verwandelt. Wenn ich dann beginne zu schreiben, tauchen sie plötzlich auf und bieten mir ihre Dienste an. Schreiben ist für mich eine der wunderbarsten Erfahrungen. Die Mühen, aus dem ersten Entwurf etwas wirklich Lesbares zu machen, sind weniger euphorisierend, aber es macht glücklich, wenn am Ende etwas dabei herauskommt, was man selbst schätzt.
Meine literarischen Pläne:
Schon wartet ein weiterer Roman auf seine Veröffentlichung.
Er trägt den Titel „Wer sich nicht rechnet“. Herr Gartenacker, ein psychologischer Berater, der seinen Beruf voller Leidenschaft ausübt und von seinen Klienten hochgeschätzt wird, verliert seinen Arbeitsplatz durch die Umwandlung seines Wohlfahrtsträgers in einen Sozial-Betrieb. Jetzt geht es nur noch darum geht, Gewinn zu erzielen. Mit seinen aus der Sicht des neuen Arbeitgebers veralteten und zeitaufwendigen, sprich teuren, Beratungsmethoden, rechnet sich der Lebensberater für den Träger nicht mehr. Gartenacker büßt seine berufliche und persönliche Identität ein und droht daran zu zerbrechen.
Neben der Schriftstellerei zeichne ich auch Graphic Novels und gestalte Ton-Skulpturen.
Vor wenigen Wochen ist meine neue Künstler-Web-Seite fertig geworden.
mathilda-seithe.de
Hier findet man sowohl einen Teil meiner literarischen Werke als auch die Ton- Skulpturen und die Graphic Novels .