Norris von Schirach wurde 1963 in München geboren und arbeitete vor und nach dem Studium in London, New York und Almaty sowie, von 1993 bis 2003, in Moskau. Dort erlebte er die Jelzin-Jahre, die geprägt waren durch Privatisierungen und dem damit einhergehenden Erstarken der Oligarchen sowie dem Abrutschen großer Teile der Bevölkerung unter die Armutsgrenze. 2018 erschien sein hochgelobter Debütroman »Blasse Helden«, zunächst unter dem Pseudonym Arthur Isarin.
2022 folgte bei Penguin sein zweiter Roman »Beutezeit«, ein hochspannender Gesellschaftsroman über Globalisierung und das Machtspiel zwischen Europa, Russland und China.
Norris von Schirach hat einen Sohn und lebt heute in Rumänien.
»Wer Russland heute verstehen will, sollte Norris von Schirach lesen - ein kühnes literarisches Abenteuer.« Viktor Jerofejew über »Blasse Helden«
»Die Wurzeln des Systems Putin liegen in den wilden Neunzigern, als der Kommunismus endete. Dazu hat Arthur Isarin unter Pseudonym einen Spannungsroman verfasst.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, faz.net, Kerstin Holm, über »Blasse Helden«
»Sittengemälde der wilden Jahre des chaotischen Umbruchs in der post-sowjetischen Zeit, als aus den Trümmern des Kommunismus eine neue Oligarchie von Raubtier-Kapitalisten hervorging.« RBB Kulturradio, Sigrid Löffler, über »Blasse Helden«
»Liest sich ein wenig wie 007 auf Dostojewski« SWR 1 "Leute", Nicole Köster über »Beutezeit«
»Dieser Mix aus kasachischer Kleptokraten-Szenerie, kombiniert mit Thriller-Episoden aus dem Gangster-Milieu und dem Eintauchen in Dimensionen einer extremen Zocker-Mentalität ist jedenfalls ebenso einmalig wie hochkarätig.« Culturmag, Peter Münder über »Beutezeit«