Benjamin Bongers

Fred ging davon, alles zu haben – das Mädchen, das Auto, die Villa – auf die Straße zu bringen. Nachdem er von einem freundlichen Priester aufgenommen wird, wird bei ihm Krebs diagnostiziert und er beginnt sich zu fragen, wofür er noch leben kann. Er fällt beinahe vom Wagen und ist schockiert und inspiriert, als er in einer Fernsehnachrichtensendung in der Bar einen modernen Wichteln sieht. Bald beginnt er, dem echten Heiligen nachzueifern, indem er heimlich den Bedürftigen gibt. Unterwegs verbündet er sich mit einer Bande von Landsleuten, die „Spielzeug-Misslinge“ sind und sich fragen, was das Leben für sie bereithält. Freds Geschichte ist eine Parallele zum historischen Heiligen Nikolaus von Myra. In der Ich-Perspektive erzählt, erfahren wir dann von Nikolaus’ Freundschaft mit einem bekennenden Heiden, dem frühen Verlust seiner Eltern und seiner Aufnahme bei einem ordinierten Onkel. Wir verfolgen sein Leben und seinen Aufstieg in einer verbotenen Kirche, die Nöte und Ängste, die er ertragen musste, die Gemeinschaften, die er gründete, und seinen späteren Dienst für Kaiser Konstantin. Die Geschichten von Fred und Nikolas, die wie ein feiner Wandteppich zusammengewebt sind, inspirieren jeden dazu, sich daran zu erinnern, dass die beste Art zu leben durch Freundlichkeit, Gemeinschaft und gute Taten führt – und zeigt, dass die Dinge sich umso mehr ändern, je mehr sie sich ändern.

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