Christoph Falkenroth

Nach einem ausgedehnteren Ausflug ins Mittelalter (in Form von Musik­wis­sen­schaft, Philosophie und Germanistik) ist Christoph Falkenroth heute Autor, Dreh­buch­autor, Über­setzer, ITler, Vor­stands­mit­glied der Stiftung MINTEEE, Heim­werker und noch einiges andere in stän­­dig wech­seln­der Rei­hen­folge. Und er ist Läufer!

Zum Laufen kam er sozusagen im Rahmen seiner ersten Midlife-Crisis, die er 1997 beim 1. Köln-Ma­ra­thon ei­ni­ger­maßen bewältigte. Dass er trotz sub­opti­maler Vor­be­rei­tung bei die­ser Ge­le­gen­heit das Ziel er­reich­te, ohne von einer Kehr­­ma­schi­ne über­rollt zu wer­den, ist ihm in der Rückschau noch heute eine Art inneres Missionsfest.

Nach dieser prägenden Erfahrung – bei der ihn seine höchst­schwangere Gattin selbstlos auf einem Fahrrad über mehr als die Hälfte der Strecke begleitete – widmete er sich dem Laufen aller­dings eher theoretisch (also gar nicht). Erst, als er den daraus resultierenden körper­li­chen Verfall nicht länger ignorieren konnte, nahm er die Laufschuhe erneut in die Hand und das Training wieder auf.

Inzwischen ist er mit schöner Re­gel­mä­ßig­keit lau­fend auf Lang- und Ul­tra­strec­ken im Flach­­land und in den Ber­gen un­ter­wegs – und ver­steht über­haupt nicht mehr, wie ihm je­mals ei­ne an­de­re Da­seins­form mög­lich sein konn­te.