Stefan U. Frank – Autor, Beobachter, Erzähler
geb. 1951, lebt in Kiel
Zwischen Küste, Alltag und Notizbuch entstehen seine Bücher: Romane, Sachbücher, Essays – präzise im Ton, überraschend im Blick, nie belehrend. Stefan U. Franks Leben ist geprägt von Wechseln – geografisch, beruflich und literarisch.
Er hat in mehreren Regionen Deutschlands gelebt, eine Ausbildung zum Herrenmaßschneider absolviert, technische Fachtexte verfasst, in der IT gearbeitet, als Projektmanager weltweit Softwarelösungen implementiert, Mitarbeiterschulungen durchgeführt, als Finanzberater gewirkt – und war über 17 Jahre lang als Discjockey und Entertainer auf deutschen Bühnen unterwegs.
Diese Vielfalt fließt in seine Bücher ein. Seine Texte entstehen nicht im Elfenbeinturm, sondern aus gelebter Erfahrung und aus der Neugier auf das Menschliche im Alltag. Seit einigen Jahren veröffentlicht Stefan U. Frank regelmäßig im Selfpublishing – unter anderem über KDP/Amazon.
Sein Repertoire reicht von psychologisch dichten Romanen über erzählende Sachbücher bis hin zu plattdeutschen Geschichten mit Herz. Auch wenn er bislang keinen Verlag oder keine Agentur gefunden hat, spricht sein Werk für sich: eigenständig, durchdacht, nahbar.
Veröffentlichungen (Auswahl):
• Elbflüstern – Ein tödliches Spiel im Schatten der Elbe (Krimi mit der Hamburger Ermittlerin Maria Thomsen)
• Schatten des Lichts – Ein Leben mit Depressionen (ein persönliches, empathisches Sachbuch über psychische Erkrankung)
• Die Wahrheit über Bausparverträge (ein aufklärender Ratgeber über Geldlogik und Systemmechanismen)
• Wer spricht, bestimmt – Wie Sprache unsere Wirklichkeit prägt (ein erzählendes Sachbuch über Framing, Medien und Macht)
• Edwin – drööm wieder! (plattdeutsche Erzählungen voller Witz, Tiefe und Wärme)
• Der CMD-Kompass und Das umfassende LaTeX-Handbuch (praxisnahe Fachbücher zu medizinischen bzw. technischen Themen)
Viele seiner Gedanken entstehen beim Kochen – beim Zwiebelschneiden, wenn der Kopf sich klärt, oder beim Abwasch, wenn das Schreiben kurz in den Händen ruht. Stefan U. Frank beobachtet, notiert, hinterfragt – oft leise, aber mit Haltung.
In seinen Manuskripten stecken Jahrzehnte Lebenserfahrung. Doch er versteht sich nicht als Spätberufener, sondern als jemand, der sich Zeit gelassen hat.
„Ich habe noch mindestens zwanzig Bücher in der Schublade“, sagt er – und meint es nicht als Drohung. Sondern als Einladung.
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P.S. Auch prominente Autor*innen waren einmal No Names. Manchmal beginnt Sichtbarkeit nicht mit Reichweite – sondern mit Relevanz.