Ich bin in Bulgarien geboren und in Kuba aufgewachsen, habe zehn Jahre lang in den USA gelebt, bin derzeit in Österreich ansässig und bleibe nie lange an einem Ort. Mein Lebensstil ist der eines Reisenden, Entdeckers und Bergsteigers, mit dem Hang dazu, sich im Katastrophenzentrum wiederzufinden. Ich war bei Lawinenunfällen, Vulkanausbrüchen und Felsstürzen dabei und wurde Zeuge von Permafrostrutschen. Zu Hause bleiben hilft auch nicht viel - eines Abends, als ich in aller Ruhe fernsah, stürzte die Decke direkt über mir ein. Wenn ich schon sterbe - dann lieber an einem Ort mit schöner Aussicht. Im Jahr 2012 wurde ich vom Karangetang evakuiert, einem aktiven Vulkan auf der Insel Siau, Sulawesi, Indonesien. Nach einer wilden LKW Bergabfahrt mit beinahe tödlichem Ausgang, fand ich mich bettlägerig mit subduralem Hämatom, zertrümmerten Ellbogen und Schulterblatt, einem verdrehten Brustkorb und sechs gebrochenen Rippen wieder. Wenn Sie auch nur ein wenig mit dem Fall Dyatlov vertraut sind, werden Sie eine große Ähnlichkeit zwischen meinem Trauma und dem von zwei der Wanderer bemerken - ein Trauma, das der Pathologe 1959 als schwer erklärbar bezeichnete. So kam es, dass ich, nachdem ich Karangetang überlebt hatte, über den Vorfall am Dyatlov-Pass las... und seitdem habe ich meine eigenen Recherchen darüber nicht eingestellt.