An einem Dutzend Meter Haargespinn…
…war im Alter von 13 Jahren eine meiner ersten lyrischen Zeilen, indem ich das Märchen Rapunzel versucht hatte zu verdichten.
Aus einem Gedicht wurden hunderte. Nicht perfekt oder in ihrer Form vollendet. Doch lesenswert und nicht trotz, sondern wegen ihrer Unvollkommenheit, liegt ein riesiges Potential in diesen kleinen Schätzen.
Im Alter von 19 Jahren geriet ich in eine schwere, psychische Krise mit mehreren Klinikaufenthalten.
Dieser Lebensumstand hat meine Neigung fürs Literarische noch mehr geweckt, mein Blick auf die Welt und das Menschsein gänzlich verändert und geschärft. Es entstanden ganze Gedichtsammlungen und Tagebucheinträge aus dieser Zeit.
Später war mir klar, es führt kein Weg an einem literarischen Studium vorbei, nein es ist mein Weg.