Tobias Hoffmann ist in Hamburg aufgewachsen und studierte Philosophie und Theologie in Freiburg i. Br. und in Fribourg (Schweiz). Er hat an der Universität Fribourg in Philosophie promoviert. 2001, nach seiner Promotion, ist er der Philosophischen Fakultät der Catholic University of America beigetreten. Seit 2021 ist er Professor für mittelalterliche Philosophie an der Sorbonne Université. Er spezialisiert sich in der Philosophie des lateinischen Mittelalters, besonders des 13. und 14. Jahrhunderts. Er hat nicht nur über große Denker wie Albert dem Großen, Thomas von Aquin, Heinrich von Gent, Johannes Duns Scotus, und Wilhelm von Ockham geschrieben, sondern auch über weniger bekannte Autoren, die in ihrer eigenen Zeit sehr bedeutend waren. Seine Hauptinteressen liegen in der Metaphysik, Ethik Moralpsychologie und Handlungstheorie. Die Themen seiner Bücher jüngeren Datums sind Willensschwäche, Willensfreiheit und philosophische Überlegungen zum Grenzfall oder Testfall der reinen Geister (Engel).