Hermann Schulte-Vennbur

Italien ist seit meiner Studentenzeit meine "zweite Heimat". Ich wollte das Land nicht nur als Tourist ohne tiefere Sprachkenntnis wahrnehmen, sondern sehen und verstehen, wie seine Menschen leben. In den 70er Jahren habe ich in Bologna, der ältesten europäischen Universität, Soziologie studiert und die Professoren bewundert, die ihre Thesen und Inhalte frei vortragen konnten. Mit der italienischen Art zu denken und zu diskutieren haben mich Freunde und Kommilitonen in den Bars, Osterien und Trattorien Bolognas vertraut gemacht. Seit dieser Zeit reise ich regelmäßig in Italien, mit Auto oder preiswerten Regionalzügen und ab 2010 habe ich das Land vom Aosta Tal bis ganz in den Süden nach Apulien auf der Via Francigena zu Fuß erwandert. Im vergangenen Jahr haben meine Frau und ich uns einen zweiten Wohnsitz in Ligurien zugelegt, in dem kleinen Bergort Torria im Hinterland von Imperia.

Beruflich bin ich nach dem Studium ins Consulting-Geschäft gegangen, habe Unternehmen, Verbände und auch politische Parteien in Sachen öffentlicher (Selbst-) Darstellung beraten. Als Mittfünfziger habe ich mich neu orientiert, mehrere Ausbildungen zum Psychotherapeuten absolviert und mich als Heilpraktiker (für Psychotherapie) mit einer Praxis niedergelassen. Es macht mir Freude, Klienten zu helfen, Klarheit in schwierigen Lebenssituationen zu finden und sie bei der Suche nach ihrem eigenen Weg zu unterstützen. Gelegentlich entscheidet sich ein Klient, diese Suche auf dem Jakobsweg oder der Via Francigena fortzusetzen. Ein schönes und sinnvolles Unterfangen und ich stehe diesen Klienten bei der Vorbereitung gern beratend zur Seite.

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