Reiner Jansen, Jahrgang 1978, ausgestattet mit bayrischem Abitur und einem Diplom in Physik, Spezialgebiet Nanopartikel, schreibt gerne von Dingen, die sich knapp jenseits der erfahrbaren Wirklichkeit abspielen.
Er hat in seinem bisherigen Leben so viele Facetten des Scheiterns kennengelernt, dass ihm keine menschlichen Abgründe fremd sind. Er hat Teller gewaschen, Spitzenforschung betrieben und Ställe ausgemistet. Es sind nicht zuletzt die Abgründe in ihm selbst, die sich in seiner schriftstellerischen Arbeit Bahn brechen, wie es wohl bei allen großen Schriftstellern der Fall sein dürfte.
Ist er ein Großer? Könnte er einer werden? Ganz sicher nicht, wenn Sie, verehrte Leser, seinen Ergüssen keine Chance geben. Doch erwarten Sie darin keine romantischen Abenteuer oder seichten Handlungen, die von ihrem Erzeuger erkennbar mühsam vorangeschleppt werden, um die magische 300 Seiten Marke zu erreichen. Zumeist geht es ihm um das große Ganze, um einen Erkenntnisgewinn, an dem auch der Leser teilhaben kann.
Dieser Autor möchte seinem Publikum dabei helfen, sich selbst besser zu verstehen.
Und es nebenher noch ein wenig zu unterhalten.
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