Leo Cavana, Jahrgang 1954, begann Anfang der 1980er Jahre mit dem Schreiben von ersten Gedichten und Kurzgeschichten. Dies geschah in den dann folgenden 30 Jahren aus einer rein eigentherapeutischen Motivation heraus. Ernsthafte Überlegungen, verbunden mit dem Ziel, die eigenen Arbeiten über einen Verlag zu publizieren, spielten keine Rolle. 2011 übernahm er die Leitung des Online-Magazins »Schiller kompakt!«. Initiiert durch die dortige Literaturabteilung, die sich auch mit der Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts befasste, reifte in ihm so langsam der Gedanke an eine mögliche Veröffentlichung seiner eigenen Gedichte.
Keine andere literarische Form kann so faszinierend, befremdend, bilderstark, anregend, aufrüttelnd, gefühlsbetont und provokant zugleich sein wie die Lyrik. Vor allem, wenn sie sich dem »vers libre« und einer darauffolgenden neuen, innovativen Ausrichtung, dem heutigen Zeitgeist entsprechend, verschrieben hat. Eine Lyrik, die etwas zu sagen hat und Stellung bezieht. Ich wünsche mir, dass der Leser den gelesenen Gedanken aufnimmt, für seine eigenen regionalen Situationen überprüft, damit die eigenen Beobachtungen wieder mit eigenen Gedanken und Inhalten aufgefüllt werden können. (Leo Cavana)
Seine zweite große Leidenschaft ist die Fotografie, als eine mögliche Form der künstlerischen Gestaltung. Er fotografiert seit gut 45 Jahren und konzentriert sich daher bei seinen fotografischen Arbeiten immer auf die rein künstlerische Sichtweise, dabei liegt der Schwerpunkt bei der klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie, beherrscht von einem klaren Schwarz-Weiß-Effekt, teilweise weiterentwickelt zu einer eigenen Fotokunst.