Helmut M. Niegemann

Helmut M. Niegemann wurde in Völklingen/Saar geboren und ging dort zur Schule bis zum Abitur am Realgymnasium (heute Albert-Einstein Gymnasium). Nach kurzem Wehrdienst studierte er zunächst Soziologie, Erziehungswissenschaft und Kriminologie, nach dem Magisterabschluss noch Psychologie und Informatik (o. Abschluss). Er war Lehrer am BBZ in Neunkirchen/Saar, dann wiss. Mitarbeiter und nach der Promotion Hochschulassistent an der Universität des Saarlandes (Erziehungswissenschaft/Pädagogische Psychologie). 1986 wechselte er zu einem Mannheimer Verlagsunternehmen und arbeitete ab 1989 freiberuflich als IT-Trainer, technischer Redakteur und Autor, bevor er 1991 endgültig in den akademischen Bereich zurückkehrte. Nach der Habilitation (Saarland Universität) mit einem Buch zum computerunterstützten Lernen in Schule, Aus- und Weiterbildung folgten Vertretungsprofessuren an der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Heidelberg sowie die Leitung der Abteilung Didaktisches Design am Deutschen Institut für Fernstudienforschung an der Universität Tübingen. Von dort wurde er zum Professor für Medienkonzeption/Digitale Medien an der TU Ilmenau berufen und übernahm 2003 an der Universität Erfurt den Lehrstuhl für Lernen und neue Medien sowie die Leitung des Zentrums für Lehr-/Lern- und Bildungsforschung (ZLB). Nach seiner Emeritierung lehrt er seit 2014 an der Goethe Universität Frankfurt als Seniorprofessor für Wirtschaftspädagogik. 2016 wurde er an der Universität des Saarlandes zum Honorarprofessor für Bildungstechnologie ernannt. Helmut Niegemann hat ca. 150 Bücher, Zeitschriftenbeiträge und Kongressbeiträge publiziert. Seine Arbeitsgebiete sind Instruktionsdesign/Instruktionspsychologie, Methodik der empirischen Bildungsforschung und computerunterstützte Leistungsmessung. Helmut Niegemann ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkel.

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