Ich, Stefan Köbrich, wurde 1968 mitten im Schneegestöber des Thüringer Schiefergebirges, am Ortsausgang von Hirschberg, in einem Krankenwagen geboren. Schon damals konnte ich die „Zeit“ nicht abwarten!
Bücher lesen in der Schule - Fehlanzeige! "Der kleine Angsthase" (Elisabeth Shaw), „Homo Sapiens“ (Rainer Fuhrmann) und „Das Parfum“ (Patrick Süßkind) - fertig ist mein Bücherregal! Fritz, so rufen mich alle seit der Schulzeit.
Mit sechs Jahren lernte ich Klavier. In der Schulzeit kamen die Gitarre und der Bass dazu und dann spielte ich in verschiedenen Bands Rockmusik. Kitesurfen interessierte mich und ich musste es, wie so Vieles, unbedingt ausprobieren. Das ging solange gut, bis mich der Wind eines Tages ins Abseits trug.
Vom Alltagsstress erhole ich mich bei „gescheiter“ Musik. Das ist für mich handgemachte und ehrliche Rockmusik. Mitunter nerve ich meine Familie mit meinem melodiösen Gitarrenspiel!
In den heimischen Wäldern und in der Geborgenheit meiner kleinen Familie finde ich den nötigen Raum, um neue Kraft zu tanken.
Wie ich zum Schreiben kam?
Auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub vor ca. 15 Jahren nach Kuba, beschloss ich meine Gedanken, die schon lange in meinem Kopf herumgeisterten, zu Papier zu bringen. Ich klappte einen Notizblock auf und begann zu schreiben. Aus einer Seite wurden fünf und bald zog sich ein roter Faden durch meine Geschichte. Mit vielen Denkpausen und anderen wichtigen Dingen, wie das Aufwachsen meiner Tochter, die übrigens in dem Urlaub damals auf Kuba entstand, wurde daraus mein 1. Roman „Die Zeit“.
So wie der Buchtitel von Anfang an feststand, so kann ich auch nur unter meinem Pseudonym - Sir Lancelot -, meine Gedanken niederschreiben. Komisch - ist aber so!
Als der Roman fertig war, schickte ich das Exposé an viele namhafte Verlage. Anscheinend war der Lektor gerade im Urlaub und fand deshalb mein Exposé nicht. Aufgeben gibt es für mich nicht! Bei weiteren Recherchen stieß ich auf die Coverdesignerin Juliane Schneeweiß. Sie gestaltete mein Buchcover und machte mir Mut, mein Buch selbst zu verlegen. So kam ich zu BoD, einem Verlag für Selbstverleger.
Gemeinsam mit meiner Tochter beschloss ich, das gedruckte Buch meiner Frau zum 50. Geburtstag zu schenken. Ich wollte einfach mal Danke sagen, für unsere gemeinsame Zeit.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir über die weitreichenden Folgen der Veröffentlichung meines Geburtstagsgeschenkes keine Gedanken gemacht. Ermutigt durch meine Frau, die das Potenzial meines Buches erkannte, holte ich mir Hilfe bei einem Lektoren und verfeinerte meinen Roman, gab ihm den letzten Schliff und schrieb das Ende um, denn während der Überarbeitung reifte in mir die Idee zu Teil 2 „Die Zeit II – Die Reise des Eric Le Grand“ und dem 3. Teil "Die Zeit III - Seelenreisen".