Alles über Christian Schmidt unter: www.drchristianschmidt.de
Christian Schmidt, geboren in St. Peter, Kreis Eiderstedt, studierte Medizin in Würzburg und promovierte im Fach Geschichte der Medizin.
Als Chafarzt für Radiologie publizierte er in Fachzeitschriften und hielt zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Er ist Autor von zwei Fachbüchern und schrieb Beiträge für das Handbuch "Klinische Radiologie".
Getragen vom Interesse zur Philosophie, Literatur und Geschichte erschien 2012 sein belletristisches Erstlingswerk „Rhapsodie in Grün“.
2014 folgte der Erzählband „Rosen für Medea“, 2016 „Die Brunnennymphe“, 2017 der Gedichtband „In die Nacht geflüstert“ und 2019 die surrealistische Erzählung „Wabern und der Weg dorthin“.
Der Roman "Die Rückkehr der Brunnennymphe" ist in Vorbereitung.
Preise:
1. 1.Preis Literaturwettbewerb R.G.Fischer Verlag 2009 (Erzählungen)
2. 1.Preis Literaturwettbewerb R.G.Fischer Verlag 2013/14 (Erzählungen)
3. 2.Preis Literaturwettbewerb R.G.Fischer Verlag 2013/14 (Gedichte)
4. 3.Preis Literaturwettbewerb R.G.Fischer Verlag 2014/15 (Erzählungen)
5. 1.Preis Literaturwettbewerb R.G.Fischer Verlag 2015/16 (Gedichte)
Als Arzt hat er sich über vierzig Jahre um das Wohlergehen der Menschen gekümmert und musste schließlich feststellen, dass es fast nur um das körperliche Befinden geht. Die Seele bleibt meistens auf der Strecke. Doch wir sind Wanderer zwischen zwei Welten: Bewusstsein und Unterbewusstsein; Wirklichkeit und Traum, Körper und Seele.
Die Realität, die Welt in der wir leben, entspricht oft nicht unseren Vorstellungen und Wünschen. Wir möchten, dass vieles anders wäre, bemühen uns um Veränderungen und stellen schließlich resigniert fest, dass wir nichts bewirken können. Manch einer findet sich damit ab, doch andere bauen sich mit Hilfe luzider Tagträume ihre eigene Welt, ihre Wunschwelt, in die sie immer wieder, oft nur für kurze Augenblicke, eintauchen und die Geschicke nach Ihren Wünschen lenken. Das schafft der gestressten Seele einen gewissen Ausgleich. Sie löst sich aus den Zwängen, um frei und ungezwungen durch die Unendlichkeit zu schweben. Grenzenlose Weitem tun sich auf, Räume, in denen sich das Denken verliert und alles Sein in der prallen Lust des Wunschlebens aufgeht. Ungeahnte Dimensionen öffnen sich über denen ein geheimnisvolles Rauschen liegt, wie der Wind über dem Meer.
Solche Traumreisen sind nicht schwer. Man muss nicht einmal Koffer packen, denn das Gepäck sind unsere Wünsche und Fantasien. Der Traum kommt von selbst. Man steht auf dem Bahnsteig, der Traumzug rollt vorbei; man muss nur aufspringen und schon geht die Reise los. Gut die Hälfte aller Menschen träumen. Je größer die Not, desto schöner sind die Träume.
Das Zufällige und das Notwendige, das Banale und das Erhabene, das Obszöne und das Reine treten miteinander in Verbindung und entwickeln sich zum romantisch Wunderbaren, denn nichts anderes möchte die Seele.
Diese Tagträume sind eine innere Einkehr, eine Flucht vor den sich ständig steigernde Umweltreizen. Sie geben Trost, Sicherheit, Hoffnung und Genuss und sind eine sichere mentale Brücke zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Von solchen Reisen wird man nicht den „Stein der Weisen“ mitbringen, vielleicht aber Problemlösungen. Auffallend ist, dass Träumer beim Erwachen ein verklärtes, seliges Lächeln im Gesicht haben, was darauf schließen lässt, dass es dort, wo sie waren, schön ist.
Deshalb schreibt Christian Schmidt, ein leidenschaftlicher Gärtner, über die Natur und unseren Umgang mit ihr, über das Alter, hauptsächlich aber über die Liebe: das Glück sie zu finden; den Schmerz, sie zu verlieren; die immerwährende Sehnsucht, die auf dem Grund unseres Herzens wohnt.
Der Autor liebt das Schöne und hat daher eine große Sensibilität auch für die kleinen Dinge am "Wegesrand".