Fritz Schneider

Fritz Schneider ist 1983 am Fuße der Wartburg geboren. Mit dem technischen Abitur in der Tasche folgte er einige Jahre ausschließlich seiner neu entdeckten Leidenschaft für fremde Länder und ferne Meere. Auf der Suche nach der perfekten Welle bereiste er nicht nur die französische, spanische und portugiesische Küste, sondern auch tropische Inseln wie Java, Bali und Neuguinea. Mit einem selbst restaurierten Boot segelte er – ein paar Surfbrettern im Gepäck – von Cuxhaven nach Lissabon und zurück, bevor er Sport und Biologie auf Lehramt in Leipzig studierte.

In der bunten Welt der kleinen Großstadt entdeckte er, hinter den tristen Fassaden des bürgerlichen Lebens, seine Liebe zum Schreiben. Weil Beton und rechte Winkel ihm jedoch nie ganz geheuer waren, zog er, nach erfolgreichem Abschluss des Bachelors, mit dem Brett unterm Arm und dem Stift hinterm Ohr wieder hinaus in windschiefere Welten.

Er arbeitete als Rettungsschwimmer auf der reichsten Insel Deutschlands und surfte einige der wildesten Wellen der Welt. Er segelte von Kolumbien nach Panama und reiste durch Mittelamerika, bis er zum ersten Mal den rauen Ruf des Wilden Westens vernahm. Eureka! Es folgten sonnige Sommer in Kalifornien und warme Winter an der afrikanischen Atlantikküste.

Nach der Veröffentlichung seiner ersten Romane verfiel er der Malerei. Seither trägt er gerne dick auf. Namentlich Caran D‘Ache auf Leinwand. Naiv, Surreal, einzigartig.

Bis zum heutigen Tag reist er um die Welt, immer auf der Jagd nach, brechenden Wellen, brennenden Wörtern und bemalbaren Leinwänden.