Hans-Walter Müller

Das Schreiben von Büchern war ein Kindheitstraum, blieb aber Jahrzehnte eine Illusion. Der Alltag und berufliche Belange schienen einfach dringender zu sein.

Als die Zeit dann reif schien, war meine Priorität nicht einen literarischen Mainstream zu bedienen wie z.B. „Dark Romance Romane, Kochbücher, Ratgeber“ oder ähnliches zu schreiben. Meine Geschichten sollten aus dem Leben gegriffen sein, natürlich mit der schriftstellerischen Zuspitzung. Der Leser sollte sich die Story vorstellen können, sollte in die Geschichte eintauchen können, mitfiebern können.

Nur ein Genre zu bedienen war mir zu wenig. Das echte Leben ist dazu einfach zu vielfältig und keineswegs einspurig.

Meine Romane wurden dann in der Regel dramatische Liebesromane / Gesellschafts-Dramen, zarte, aber gefährdete Liebesgeschichten, Liebes-Politthriller, zwischenmenschliche Beziehungsereignisse mit Konflikten und emotionalen Entwicklungen.

Vergeltung und existenzielle Kämpfe, politische Spannungen, internationale Verwicklungen und kriminelle Hintergründe spielen dabei oft eine Rolle.

Die Romane beleuchten die Komplexität moderner Konflikte, radikale Vergeltung, Bindung und Liebe und auch tragikomische Reflexionen über Macht, verletzte Egos, die Dynamik von Rache, Liebe und persönlicher Verantwortung.

Liebe und Verlust wird dargestellt als komplexes Geflecht aus Verlangen, Verantwortung, Schuld und Selbstzweifeln. Leidenschaft, Verführung und Risiko. Gefühl, Macht und persönliche Verantwortung sind in der Regel Treiber der Geschichten.

Die Storys zeichnen psychologisch aufgeladene Menschen in Extremsituationen, bei denen Liebe, Macht und Zerstörung ineinander übergehen. Verknüpfungen zwischen den zentralen Themen und literarischen Motiven (z. B. Liebe als Tragödie, Macht als Konfliktverstärker) werden deutlich.

Liebe als Ausgangspunkt und als zerstörerische Kraft:

Liebe ist nie stabil!

Meine Storys enthalten evtl. einige deutliche „zwischenmenschliche erotische Szenen.“ Aus dramaturgischer Sicht ist das dann angebracht.

Wer sich darüber aufregen möchte, könnte auch darüber ungehalten sein, was uns der sonntägliche Tatort oder die Tagesschau zumutet. Durch die Erotik in meinen Romanen kommt jedenfalls niemand zu Schaden. Im Gegenteil! Alle Beteiligten haben den größten Spaß daran! Das echte Leben lässt uns dagegen angesichts der wirklichen Tragödien fast täglich fassungslos zurück.

Manchmal frage ich mich: Sollten wir uns nicht eher darüber aufregen?

Beliebte Artikel von Hans-Walter Müller

Alle Angebote anzeigen