Johannes Preiser-Kapeller

Johannes Preiser-Kapeller wurde 1977 in Zwettl (NÖ) geboren. Er studierte Byzantinistik und Neogräzistik sowie Alte Geschichte in Wien und promovierte 2006 mit einer Dissertation zur byzantinischen Kirche.

Seit 2007 ist er an der Abteilung Byzanzforschung (Institut für Mittelalterforschung) der Österreichische Akademie der Wissenschaften tätig, war aber auch an Projekten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums beteiligt.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die byzantinische Geschichte in der globalen Verflechtung und im Vergleich, Umwelt- und Klimageschichte sowie Netzwerk- und Komplexitätsforschung. Sein Buch „Jenseits von Rom und Karl dem Großen“ (2018) beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Byzanz und anderen Weltregionen zwischen dem 4. und 9. Jahrhundert und wurde von der Zeitschrift "Damals" unter die historischen Büchern des Jahres 2018 gewählt (siehe https://static.wissenschaft.de/uploads/D/A/DAMALS-Buch-des-Jahres-2018.pdf). Seine neuen zwei Bücher über Klimawandel, Pandemien und dem Wandel der Alten Welt in Antike und Mittelalter ("Die erste Ernte und der große Hunger" sowie "Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit", beide Wien 2021) wurden vom österreichischen Rundfunk ORF unter die Sachbuchempfehlungen für den Sommer 2021 aufgenommen (https://orf.at/stories/3213416/).

Websites: http://johannespreiserkapeller.academia.edu/ und https://www.dasanderemittelalter.net/

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