Petra Winter

Moin!

Ich wurde am 04.01.1968 in Meldorf geborgen.

Groß geworden bin ich allerdings in Bargenstedt. Mit diesem Dorf verbinde ich meine schönsten Kindheitserinnerungen. Dorfleben, so wie man es heute kaum noch kennt. Jeder kennt jeden. Ein netter Klönschnack am Gartenzaun und eine Horde von Kindern, so an die Zwanzig, die mal wild um sich schießend oder schleichend durchs Dorf ziehen.

Unser bevorzugter Spielort war der riesige Sandhaufen in unserem Garten oder der Platz, wo jetzt das Feuerwehrgerätehaus steht. Cowboy und Indianer hat keiner so toll gespielt wie wir. Auch wenn wir Mädchen immer die Squaw spielen mussten.

Das wurde sogar mit einem großen Zeitungsartikel festgehalten.

"So verbringt die Dorfjugend ihre Freizeit."

Und daneben prangte ein Bild von unserer wilden Horde.

Mitfahren auf dem Heuwagen, frei über Wiesen und Felder zu rennen, sich schmutzig zu machen und erst, wenn der Milchwagen kommt nach Hause zu gehen. Also dieser Milchwagenfahrer war nie pünktlich...

Zu dieser Zeit war ich schon eine Geschichtenerzählerin. Und ich erzählte sie jedem, ob er/ sie sie nun hören wollte oder nicht. Lesen war für mich das tollste auf der Welt.

Die Schulzeit war für mich nicht so toll, aber Hey ich habe sie überstanden.

Mit einer Verwaltungsausbildung begann mein beruflicher Werdegang. War schon eine ziemlich trockene Angelegenheit.

Danach kam die große weite Welt - Hamburg.

Acht lange Jahre habe ich bei der Postbank Hamburg gearbeitet. Ich habe tolle Kollegen kennengelernt und viel Kultur genossen. Aber das Heimweg war stärker als ich. Mir fehlte die Nordsee, die Menschen und das freie Atmen. Also stürzte ich mich in eine Umschulung zur Reiseverkehrskauffrau - Kuren und Fremdenverkehr. Ja, es schimpfte sich damals wirklich so. War eine tolle Zeit, die ich in Büsum hatte, stressig aber toll.

2009 schlug dann das Schicksal zu und ich wurde krank. Es war nicht mehr möglich im Tourismus weiterzuarbeiten. Von Hundert auf Null. Was nun?

Für die Büsumer Kurzeitung hatte ich mehrere Kindergeschichten verfasst, was mich wieder zum Schreiben gebracht hat. Also, statt Trübsal zu blasen begann ich wieder mit dem Schreiben.

In Büsum sollte meine erste Geschichte spielen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen - angefangen habe ich mit Kurzgeschichten. Daher habe ich auch eine Zeit lang mit anderen Autoren bei Anthologien (Mordskohl, Mörderischer Reiseführer, Telefon) mit geschrieben. So bin ich zum Schardt-Verlag gekommen, wo 2015 meinen ersten Regional Krimi herauskam.

"Mord(s)saison"

Natürlich kann ich auch andere Sachen schreiben. Liebesgeschichten z.B. wie in der Anthologie "Küstenliebe".

2017 kam dann, ebenfalls über den Schardt-Verlag, mein e-Book "Der Fluch von Thunderland" auf den Markt. Eine mysteriöse Liebesgeschichte die in Kalifornien spielt. Habe mich wohl durch meine Amerikareise inspirieren lassen.

Zu Weihnachten 2018 kam mein zweiter Regionalkrimi "Und tot bist du" als e-Book heraus. Das Buch kommt im Februar 2019 hinterher.

Damit sind wir aber noch nicht am Ende. Die Geschichtenquelle sprudelt nur so. Die Recherche für Buch Nr. 4 ist fertig und das Schreiben kann beginnen. Diesmal sollen 400 Seiten mit spannenden und schönen Worten gefüllt werden.

Also macht es gut, bis zum nächsten Buch!

Oh, hätte ich fast vergessen. Seit 2011 arbeite ich wieder. Halbtags, da ich meinen Lebensunterhalt noch nicht mit Schreiben finanzieren kann...

Was nicht ist, kann ja noch werden.

Tschüß!!!!

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