Yves Seeholzer ist Autor, Fotograf und Storyteller.
Ein Mann, der erst den Kochlöffel geschwungen und später die Kamera in die Hand genommen hat – und beides nie wieder losließ.
Geboren in der Schweiz, ausgebildet als Koch, eröffnete er mit Anfang zwanzig sein eigenes Restaurant am Vierwaldstättersee. Dort lernte er, was Hitze bedeutet. Druck. Präzision. Und wie man aus einfachen Zutaten etwas erschafft, das Menschen berührt.
Doch das Leben hatte andere Pläne.
Nach einschneidenden Wendepunkten entschied sich Yves, alles Vertraute hinter sich zu lassen. Er verkaufte, was er aufgebaut hatte, packte einen Rucksack – und reiste. Mehr als zweieinhalb Jahre durch Asien, davon lange Zeit in Indien. Nicht auf der Suche nach Exotik, sondern nach Substanz. Nach Geschichten. Nach Wahrheit.
Heute verbindet er genau das:
Kochen. Reisen. Fotografie. Erzählen.
Seine Bücher sind keine reinen Rezepte. Keine reinen Reiseberichte. Keine reinen Biografien. Sie sind eine Mischung aus Feuer, Staub, Begegnungen und ehrlichen Momenten. Er schreibt über Straßenküchen in Asien, über Europa auf dem Teller, über das Leben zwischen Aufbruch und Ankommen.
Als Fotograf arbeitet er dokumentarisch – nah dran, ungestellt, mitten im Geschehen. Seine Bilder zeigen Menschen bei der Arbeit, Märkte im Morgengrauen, Hände im Teig, Hitze über offenen Flammen. Er interessiert sich nicht für Perfektion. Sondern für Atmosphäre.
Mit mehreren veröffentlichten Büchern im deutschsprachigen Raum hat sich Yves eine eigene Handschrift aufgebaut: direkt, ehrlich, bildstark. Seine Projekte verbinden Kulinarik, Abenteuer und persönliche Entwicklung – immer mit dem Blick für das Wesentliche.
Er lebt und arbeitet ortsunabhängig, zwischen der Schweiz und der Welt.
Was ihn antreibt? Neugier. Tiefe. Und die Überzeugung, dass gute Geschichten genauso nähren können wie gutes Essen.
Und vielleicht genau deshalb schreibt er.