J.D. Bennick

Schreiben ist für mich mehr als eine Leidenschaft. Es ist überlebenswichtig. Schon in frühen Jahren habe ich mich besser gefühlt, wenn ich über ein Problem schreiben konnte. Denn während des Prozesses, Gedanken aufs Papier zu bringen, setzt man sich unweigerlich mit der jeweiligen Thematik auseinander, wiegt Pro und Contra ab und kommt zu seinen eigenen Schlüssen und dadurch zu einem selbstbestimmten Leben, das neben anderen Meinungen bestand hat. Schreiben macht das Leben begreiflich und ist enorm intensiver als nur Gedanken nachzujagen.

Wenn das Schreiben also mich besser fühlen lässt, lässt es auch Menschen beim Lesen besser fühlen. Diese Wechselwirkung habe ich bei vielen Testlesern gesehen.

Zentrales Thema in meinen Werken ist stets das Abnormale, also das, was nicht „gesellschaftsfähig“ ist. Diese Inhalte spiegeln sich in abnormalen Freundschaften, abnormalen Liebschaften, abnormalen Betrachtungsweisen wider. Meine Schriften sollen dabei helfen sich kritisch mit sich selbst auseinanderzusetzen um stupide familiäre, gesellschaftliche oder auch religiöse Dogmen zu brechen. Dabei überwiegt bei all der revolutionären Kraft die positive Einstellung meiner Protagonisten, wie auch bei mir im wahren Leben. Denn jeder hat die Chance sein individuelles Glück zu finden. Vorausgesetzt man lässt die Erkenntnis zu, dass es so etwas wie „Normal“ in einer sich immer wandelnden Welt nicht geben kann.

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