Die in Hannover-Linden geborene Historikerin verfasste in den letzten Jahren Bücher, Aufsätze und Texte für Gedenktafeln insbesondere zur Zeit des Nationalsozialismus, aber auch zu technischen, kulturellen Ereignissen wie dem Eilenriede-Motorradrennen oder Themen der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Ihre Forschungen, Recherchen und daraus resultierenden Publikationen richten sich insbesondere auf die Vermittlung des schwierigen Themenkomplexes der NS-Geschichte für eine breite Öffentlichkeit und alle Altersgruppen. Aber auch die Zusammenarbeit mit Überlebenden, Zeitzeugen und ihren Angehörigen stehen bis heute im Fokus ihrer Arbeit.
Im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit ist dadurch beispielsweise das Gedenkbuch »Eine Seite, ein Name, ein Schicksal« für die ermordeten Häftlinge der hannoverschen KZ und Zwangsarbeiterlager auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer entstanden, das seit 2012 im Rathaus der Stadt Hannover ausgestellt ist.
Besonders das internationale Netzwerken und der Austausch mit Künstlen oder Kulturschaffenden führt immer wieder zu neuen Ideen und spannenden Ergebnissen.