Oliver Hamann, 1956 als Münchner geboren, lebt und arbeitet seit 2012 in Berlin.
Aufgewachsen als Sohn eines Journalisten und einer Operettensängerin, startete Hamann seine Autoren-Karriere im zarten Alter von 6 Jahren - mit ersten Schulaufsätzen. Bereits mit 15 fühlte er sich reif für einen Chefredakteursposten und gründete ‚Scouty Aktuell’, eine Zeitung für seinen Pfadfinder-Stamm, Auflage 40 Stück. Nach zwei Jahren und 8 Ausgaben hatte er seiner Meinung nach genug Redaktionserfahrung gesammelt, stampfte das Blatt ein und widmete sich verstärkt einer anderen Passion, der Fotografie. Er fühlte sich als rasender Reporter und fotografierte aus und in allen Lebenslagen. Freunde fürchten noch heute, dass Bilder aus dieser Zeit an die Öffentlichkeit gelangen könnten.
Das Schreiben geriet in den Hintergrund und Hamann absolvierte eine Ausbildung zum Kamera-Assistent. Nach der Ausbildung wechselte er jedoch vom Kinofilm ("zu viele wilde Nacht-Drehs") zur professionellen Fotografie. Mit mäßigem Erfolg versuchte er sich als Sportfotograf, stellte aber bald fest, dass Kundenkontakt und Verhandlungsgeschick seine größeren Stärken waren. Als Vertriebsleiter machte er sich im Lauf der Jahre einen Namen in führenden deutschen und internationalen Pressebild- und Nachrichtenagenturen.
Inspiriert von einem Buch seines früh verstorbenen Vaters über den Boxer Max Schmeling (Ein Leben auf eigene Faust) sowie dem unerwarteten und späten Erfolg seiner Mutter mit einem Roman, träumte Hamann viele Jahre von einem eigenen Werk. Allerdings fehlte ihm ein Thema. Das fiel buchstäblich aus azurblauem Himmel, als er auf der Kanaren-Insel Fuerteventura Urlaub machte. Beim schweißtreibenden Joggen am Strand von Costa Calma kam dem leidenschaftlichen Hobby-Sportler in Form eines Gedankenblitzes die Idee zu seinem Kriminalroman 'Der Wasserkrieg'. Die Charaktere des verschmitzten Kommissars Grillmayr und seines pfiffigen Assistenten José reiften schnell heran und so wurde ununterbrochen auf dem Laptop geschrieben; am Strand, im Hotelzimmer, am Pool, und selbst auf dem Rückflug nach Deutschland.
Hamann ist mit einer Schwedin verheiratet und mit dem 'Projekt Grillmayr' wurde den beiden sozusagen ein weiteres Baby in die Wiege gelegt. "In meinem Roman lege ich großen Wert auf leichtes und vergnügliches Lesen sowie Authentizität der Orte und der Figuren, die in dem Buch vorkommen", sagt der Wahl-Berliner über sein Erstlingswerk, "und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen."
Der zweite Roman der Reihe 'Fuerte-Krimi' ist bereits im Entstehen. Oliver Hamann wird sicher auch darin den Leser mit überraschenden Wendungen und Momenten fesseln.