Johannes Wienand

Prof. Dr. Johannes Wienand forscht und lehrt an der Technischen Universität Braunschweig zur Geschichte der griechisch-römischen Antike.

Auf das Studium der Geschichte und Philosophie in Tübingen, Wien und Konstanz folgte 2010 in Konstanz die Promotion in Alter Geschichte mit der Arbeit "Der Kaiser als Sieger" zum Wandel triumphaler Herrschaftsrepräsentation in der frühen christlichen Monarchie (ausgezeichnet mit dem Bruno-Snell-Preis der Mommsen-Gesellschaft). Studien- und Forschungsaufenthalte führten nach Pittsburgh, München, Cambridge und Berlin. Von 2009 bis 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik in Heidelberg, von 2011 bis 2018 Akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, seit 2018 Professor für Alte Geschichte an der Technischen Universität Braunschweig.

Forschungsschwerpunkte: Demokratisches Athen und antike Monarchiegeschichte – politischer Diskurs und gesellschaftliche Konfliktkulturen (insbes. Bürgerkrieg) – Inszenierung von Triumph und Niederlage – Bildung, Rhetorik und Dichtkunst – Münzen und Medaillons als Medien von Repräsentation und Gabentausch – Inschriften und Monumente – imperiale Repräsentation in Text und Bild – Christianisierung der Alten Welt – Höfische Kulturen im Wandel.