Robert Focken

Ich wurde im westfälischen Höxter geboren und wuchs auf der anderen Weserseite auf, in Holzminden an der Weser (Niedersachsen). Erst drei, später vier Geschwister sorgten einerseits für frühzeitige Verteilungskämpfe, andererseits auch für das Glück, stets Kameraden für Spiel und Unsinn aller Art zu haben. Mit 12 Jahren durfte ich erstmals kanadische Verwandte besuchen, während wir doch sonst Urlaub im Garten machten - ja, die Ferne reizte immer. Nach dem Abitur wurde ich mangels besserer Ideen Zeitsoldat - und fing an, Artikel für die örtliche Zeitung zu schreiben, über Ortsratssitzungen, Seniorentreffen und "Frühjahrsmüdigkeit". Das Schreiben lag mir... Bei der FAZ ergatterte ich ein Volontariat, um dann in Bonn Geschichte zu studieren - dieses Interesse meldete sich etwas spät, aber dann sehr stark. Per Zufall landete ich dann aber in der Finanzindustrie, zwischen Frankfurter Hochhaustürmen - mittlerweile war ich verheiratet, Kinder stellten sich ein und das bürgerliche (Familien-)Leben nahm seinen Lauf. Aber der Schreibtrieb blieb. So entstanden nach und nach vier Bände über "Arnulf", einen Krieger und Feldherrn (und am Ende Rivalen) Karls des Großen, der ehedem die (Nieder-)Sachsen in meiner Heimat dezimiert hatte. Freilich, als gelernter Hesse begann ich auch in diversen Zeitungsbeiträgen die Taten hessischer Heroen aufzuarbeiten; daraus entsprang schließlich - angestoßen vom 250-Jahr-Jubiläum der USA - das erzählende Sachbuch »Fangt den Washington«, das die Abenteuer der deutschen Hilfstruppen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg nacherzählt.

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