Hartmut Emrich wurde 1961 im oberhessischen Vogelsberg geboren und wuchs in der Beschaulichkeit dörflicher Idylle der 60er/70er auf, bis er Ende der 70er Anfang 80er mit Ausbildung in Neu-Isenburg und Studium in Frankfurt seinen Horizont deutlich erweiterte.
Seit 1998 lebt der Autor mit seiner Frau auf den Hunsrückhöhen des Mittelrheintals. Diese Landschaft, in der bereits lange vor den Römern und Germanen keltisch-gallische Völker siedelten und ihre Spuren hinterließen, brachte die Ideen für die ersten Geschichten, die während einer beruflichen Ruhephase zu Beginn 2014 Gestalt angenommen hatten.
Die fünf Bände des 'Marcus Weg' beschreiben die Geschichte eines ehemaligen Soldaten, dessen Vorfahren aus Latium stammten und sich seit sieben Generationen mit den gallischen oder keltischen Familien in Eifel und Hunsrück vermischt haben. Jener Marcus versucht nach dem Ausscheiden aus dem Dienst bei den Legionen seinem Leben einen neuen Sinn zu geben und seinen Weg in einer Welt zu finden, die für ihn nicht immer einfach zu verstehen ist.
Die ersten vier Bücher entstanden innerhalb weniger Wochen und bildeten den Grundstein für die folgende umfangreiche Buchreihe der Kriegerinnen.
Was mit der Idee „… Ich könnte ja mal meine Ideen in einem Buch verarbeiten …“ begann, hat inzwischen einen größeren Umfang angenommen und es ist derzeit kein Ende absehbar, denn das Schreiben hat eine unerwartete Eigendynamik entwickelt. Auf kein bestimmtes Genre festgelegt, entstanden inzwischen mehr als 65 Bücher mit Krimis, historischen Geschichten, Science-Fiction, Fantasy, Erzählungen, Thriller und eigenen Lebenserinnerungen.
Aus den »100 Bücher, die man gelesen haben sollte«, wurde die Idee »100 Bücher, die man geschrieben haben sollte.«
Vor allem bei den historischen Bücher orientiert sich die Handlung zum Teil an tatsächlichen Begebenheiten, die den Rahmen für die Handlung bilden und die dem Autor gelegentlich die Möglichkeit bieten, seine eigene Begründung für Entwicklungen zu liefern, die Geschichtswissenschaftlern manchmal Rätsel aufgeben.
Der Autor führt damit die gute alte Tradition der frühmittelalterlichen Chronisten fort, die es häufig mit den tatsächlichen Begebenheiten weniger genau nahmen und sich im Auftrag des Klerus oder der Herrschenden eher mit idealisierten Interpretationen beschäftigten.