Hans-Peter von Peschke

1951 wurde ich in München geboren und machte dort am Ludwigsgymnasium Abitur. Dann studierte ich in Erlangen, wo ich 1976 den Grad eines M.A. in Pädagogik, 1980 den eines Dr. phil in Geschichte erhielt. Nach einer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München war ich seit 1980 Redakteur beim Bayerischen Rundfunk in München in der Nachrichtenredaktion und beim Zeitfunk.

Durch eine Heirat kam ich nach Bern, wo ich seit 1984 als freier Journalist und Publizist tätig war mit regelmäßigen Aufträgen im Bereich Wort beim Schweizer Radio DRS und für die Abteilungen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beim Bayerischen Rundfunk sowie anderen deutschen Radio-Anstalten. 1986 erfolgte eine immer engere Bindung an das Schweizer Radio, die in eine Festanstellung mündete. Neben meiner journalistischen Tätigkeit war ich in der Programmentwicklung und im Management tätig, zuletzt als Stabschef.

Während meiner Tätigkeit erhielt ich Preise, unter anderen 1988 den Schweizerischen Journalistenpreis für das Feature „Das Land, wo die Millionen blüh’n“. Es folgten mehrere Auszeichnungen, zuletzt der Radiopreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen für das Hörbild „Hirnschlag“.

Neben meiner Arbeit im Radiobereich war und bin ich als Autor tätig. Für die Zeitschrift „Geschichte“ schrieb ich mehr als 300 Artikel, auch die ersten Bücher hatten historische Themen und in meinen Jugendbüchern für die „WAS IST WAS“- Reihe und die Saga um den jungen Ritter Michael von Hoheneck entführe ich die Leser ins Mittelalter. Ein Spezialgebiet ist die historische Küche, die dann in drei Büchern sowie in zahlreichen „Mittelalteressen“ in Interlaken umgesetzt wurden. Meine journalistischen Eindrücke in meiner zweiten Heimat Schweiz – inzwischen bin ich Doppelbürger geworden – schildere ich in „Das Land, wo die Millionen blühn“. 2014 konnte er mein Lieblingsprojekt verwirklichen, eine Geschichte der alternativen Geschichte umrahmt von zahlreichen „Was wäre wenn“-Geschichten. In dem bislang letzten Buch, das im zweiten Halbjahr 2016 erscheint, widme ich mich ebenfalls einer alten Liebe, der Science-Fiction.

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