Torsten von Wurlitz

"Wo möchten Sie an einem sonnigen Montagnachmittag um 16 Uhr lieber stehen: Auf einem freien Feld mit Blick über das Fichtelgebirge - oder im Stau auf dem Mittleren Ring in München?" fragt Torsten von Wurlitz und gibt gleich die Antwort: "Hochfranken im Nordosten Bayerns ist eine liebenswerte Region voller Lebensqualität, und mit spannender Unterhaltung kann man den Menschen der Region einmal mehr den Blick dafür schärfen. Genauso wie unseren Besuchern, aber auch den Wachstumsfanatikern aus der Großstadt". Selbstbewusstes Regionalmarketing - so begründet der Rehauer Krimi-Autor seine ganz besondere Variante des Schreibens über lokalen Mord und Totschlag im Hofer Land, zwischen Fichtelgebirge und Vogtland. Bei dieser steht eine rasant erzählte, auch den gewieften Krimileser fordernde Story im Einklang mit heiteren Anekdoten, mit Seitenhieben gegen den Größenwahn der Ballungsräume und mit den buchstäblich örtlichen Leichen im Keller, über die Kommissar Wunderlich und sein Ermittlungspartner, der Bürgermeister Angermann, ständig stolpern und schmunzeln müssen.

Torsten von Wurlitz, Pseudonym von Torsten Küneth, wurde 1970 in Rehau in Oberfranken geboren und lebte hier bis ins junge Erwachsenenalter. Bis Mitte der neunziger Jahre war er in seiner Heimatstadt politisch aktiv, bevor er nach dem Ende seines Studiums an der Universität München dort seine Tätigkeit für einen Versicherungskonzern begann. Der promovierte Mathematiker, passionierte Rennradler und internationale Tischtennisschiedsrichter konnte 2012 als erster Rehauer an Olympischen Spielen teilnehmen und gab anschließend mit „Flussperlmuschel“ sein Krimi-Debüt in der Stadt, der er bis heute eng verbunden ist. Er lebt mit seiner Frau im oberbayerischen Weilheim.

Mehr Infos über den Autor, seine Figuren, Tatorte und andere Hintergründe unter www.reh-gionalkrimi.de .