Exposé zum "Hausarrest im Schneckenhaus"
Reportagen aus der Chefetage.
Hieronymus Immergrün, Jahrgang 1949, wuchs im damals tief katholisch gläubigen, geografisch abgelegenen Herzen Nachkriegs-Oberschabens zweisprachig auf:
Rhetorisch im Hochdeutschen und mental im Schwäbischen. Nach Wirtschaftsschule, einer gärtnerischen und einer kaufmännischen Ausbildung im Saatgutgroßhandel wurde er Juniorpartner im elterlichen Unternehmen. Als Kofferträger der Chefetage lernte er die Anwendungen der filigranen kaufmännischen Kniffe zunächst aus der zweiten Reihe heraus kennen. Eines Montagmorgens, nach einem Herzinfarkt des Seniors, gab der Allmächtige da oben das Kommando zum "go ahead" zur Unternehmensführung.
Auf diesen vielfältigen Wegen scheint es ihm gelungen zu sein, die Herzen vieler Menschen zu öffnen, die in ihm einen Beichtvater sahen. Daraus ist eine virtuose Geschichte entstanden, in der er seine Leser bis zum letzten Satz auf eine spannende Erzählungsreise mitnimmt.
Ereignisse, die lange nachwirken:
Ironien des Schicksals - unter dem Titel "Hausarrest im Schneckenhaus".
Seine Story ist authentisch, aus einem Parcour rabenschwarz-skurrielem Humor. Die Dramaturgie seiner Katastrophengeschichten mit ihren Wendungen macht schwindlig und süchtig zugleich. Auf trügerisch harmlos anmutenden Pfaden führt er die Leser an die sich auftuenden urkomischen Abgründe ihrer Existenz heran. Und weist den Weg zur entspanntesten Widerstandsform überhaupt: Lachen als Grundhaltung gegenüber der Unvollkommenheit es Seins.
Er erzählt Ihnen von Menschen, Gärten und dem beherrschenden Faktor Zeit, den der Mensch einst erfunden hat und von dem er sich seither bevormunden lässt. Auch er hat sich ihm unterworfen. Er versuchte sich der Gängelei zu entziehen: Ließ Geburtstage ausfallen und unternahm einen Fluchtversuch an einen Traumstrand der Karibik. Er beschäftigte sich mit Alltagsbeobachtungen und Seelenmassagen, Wortspielereien und Gleichnissen aus der Natur. Die Neugier auf seine Mitmenschen treibt ihn an und zeigt eigenwillige, sensible, zuweilen auch spitzzüngige Bilder und literarische Blüten. Ausschnitte aus einem anderen Leben und das historische Wissen dazu, Aphorismen und Zweideutigkeiten mit der Rationalität einer leidenschaftlichen sprachlichen Verknappung die Bände spricht - das erwartet Sie in seinem Buch. Selbst Allgemeinplätze können Lesezwang auslösen.
Lernen Sie ihn noch besser kennen auf: www.hieronymus-immergruen.de