Frank Mehring

Frank Mehring ist Professor für Amerikanistik an der Radboud University in Nijmegen (NL) und Präsident der Netherlands American Studis Association. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kulturtransfer, Migration, Intermedialität und der Rolle von Musik in transnationalen Kontexten.

Für seine Monografie The Democratic Gap (2014) wurde er mit dem Rob Kroes Award ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen Sphere Melodies (2003) über Charles Ives und John Cage, Soundtrack of Liberation (2015) zur akustischen Diplomatie im Zweiten Weltkrieg sowie Sound and Vision: Intermediality and American Music (2018, mit Erik Redling). Zudem hat er an The Mexico Diary: Winold Reiss Between Vogue Mexico and the Harlem Renaissance (2016), The Politics and Cultures of Liberation (2018, mit Hans Bak und Mathilde Roza), Islamophobia and Inter/Multimedial Dissensus (2020, mit Elena Furlanetto) und The Multicultural Modernism of Winold Reiss (2020) mitgewirkt.

Frank Mehring ist Mitbegründer des European Digital Studies Network sowie der Online-Zeitschrift AmLit – American Literatures (gemeinsam mit Stefan L. Brandt und Tatiani Rapatzikou). Er organisierte das erste internationale Symposium über Winold Reiss in Berlin und war Co-Kurator von Ausstellungen zu Winold Reiss, dem Marshall-Plan und Befreiungsliedern in New York, Nijmegen und Den Haag.