Stephanie Lay

Wie du an meinem Profilbild siehst, trete ich als Autorin inkognito auf. Naja, zumindest ohne Foto. Das Portrait ist gut getroffen, finde ich, und kommt der Wahrheit recht nahe. Wer mich persönlich kennt, kann das bestätigen. Für die anderen bin ich (hoffentlich) unauffindbar.

Die ganze Geheimnistuerei hat in erster Linie mit meinem Brot-und-Butter-Job zu tun. Chefs, Kollegen und Kunden müssen nicht unbedingt wissen, dass ich erotische Geschichten schreibe. Nicht, dass ich mich dafür schäme. Im Gegenteil: Ich bin stolz wie Oskar, aber ich möchte vermeiden, dass die Herren auf falsche Ideen kommen. ;-)

Okay, und vielleicht schäme ich mich doch ein bisschen. Sex und Gefühle sind schließlich ziemlich privat, auch wenn das Internet das anders sieht.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Das Pseudonym macht mich zu einer besseren Autorin. Es befreit mich. Es verhindert die Schere im Kopf. Wenn ich nicht um meine Reputation oder meinen Job fürchte, schreibe ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Sage vielleicht sogar manchmal die Wahrheit. Das Pseudonym schafft einen geschützten Raum, in dem echte Gefühle und persönliche Reflektionen möglich sind. Dort wachsen und gedeihen sie, abgeschirmt von der grellen Sonne und dem harschen Winter.

Sorry, ich flüchte mich schon wieder in Metaphern, um auch ja nichts von mir preiszugeben. Dabei willst du doch nur wissen, wer ich bin. Das ist übrigens schrecklich nett von dir. Ich fühle mich geschmeichelt, ehrlich.

Hier also ein paar Fakten über mich (aber tratsch sie bitte nicht überall rum):

Meinen Geburtstag rücke ich nicht raus, vergiss es. Ich bin Jahrgang 1983. Das war das Jahr von „Flashdance“ und „Staying Alive“. Von „Begierde“ und „Atemlos“.

Ich arbeite und wohne in Köln. Das ist die Stadt mit dem hohen Dom und dem lauten Karneval.

Ich habe zwei Katzen: „Pech“ und „Schwefel“. Die beiden halten zusammen wie ihre Namensvetter und können manchmal eine echte Plage sein.

Mein Beziehungsstatus ist kompliziert. Ich strebe zwar geregelte Bahnen an, aber das hängt ja leider nicht nur von mir ab. Liebe ist halt schwierig und für Kreative ein nie versiegender Brunnen der Inspiration. Vielleicht sollte ich dafür dankbar sein.

Mein Kurzgeschichte „Kleine Lügen“ hat den 1. Preis beim Kurzgeschichtenwettbewerb des Konkursbuch Verlags gewonnen und wurde in „Mein heimliches Auge 30. Das Jahrbuch der Erotik XX“ (ISBN: 978-3-88769-530-9) veröffentlicht.

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