Sebastian Copien ist weitgereister Spitzenkoch, mehrfacher Bestseller-Kochbuchautor, Surfer, Gemüsegärtner und vor allem: kulinarischer Brückenbauer. So verbindet er die Welt der traditionellen Soßenküche mit dem Kosmos zeitgenössischen, pflanzenbasierten Genusses: Immer mit einem Fokus auf die Freude am Kochen. Wo das Alte und das Neue, das Exklusive und das Herzliche, das Exzellente und das Bodenständige aufeinandertreffen, wächst und gedeiht die Copien’sche Geschmackskultur.
Aufgewachsen südlich von München mit der hohen Gaumenschule einer Mutter, die selbst als Köchin tätig war, lernte Sebastian Copien früh die Gesetze von Salz, Fett, Säure und Hitze kennen. Schon im zarten Alter von zwölf tischte er das ein oder andere Abendmenü auf. Nach Fachabitur und Zivildienst beim Rettungsdienst wagte er bald den Sprung in die Selbstständigkeit und finanzierte sich so eine zweijährige Weltreise. An den Küsten Frankreichs, Spaniens, Neuseelands, Balis, Ecuadors und der USA sammelte er als Wellenreitlehrer Erfahrung, unbekannte Geschmäcker und Rezepte und bekochte schnell eine ganze Nationalmannschaft mit deftigen Kreationen. Zurück in Süddeutschland dann: ein eher genussfremdes Studium, ein rasant getakteter Job mit beträchtlicher Verantwortung und schließlich eine gesundheitliche Krise, die das umtriebige Schnellleben zum plötzlichen Halt kommen ließ. Nach einer Phase der Findung und Neuorientierung dann die Frage: Was bringt eigentlich Freude? Die Antwort war immer schon da:
Kochen bringt Freude. Gutes Essen weckt Emotionen. Ob die Erinnerung an eine behütete Kindheit oder das Gefühl von Gemeinschaft am Tisch – für Sebastian Copien geht es beim Essen um die Krönung der bloßen Nahrungsaufnahme zu einem Erlebnis. Seine Küche vereint die Feinheiten der französischen Soßenkunst mit der Deftigkeit der bayerischen Tradition. Alles pflanzlich, alles mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Geschmack. Genuss bringen muss es. Möglichst allen schmecken soll es. Und wenn ein Abendessen neben wohliger Sättigung auch noch Eskapismus vom Alltag und schöne Erinnerungen schafft, hat es seinen Sinn erfüllt.
Als nahbarer Profi abseits klassischer, ausgetretener Pfade will Sebastian Copien das Kochen so vielen Menschen wie möglich näherbringen. Auf intuitive und logische Weise, gastfreundlich, herzlich – und trotzdem immer mit dem Anspruch auf Exzellenz. Denn bei allem Bekenntnis zur Freude kann Sebastian Copien besessen von einer Idee sein, die er dann mit eisernem Willen in die Tat umsetzt. Zum Beispiel mit einer Passion für Soßen, Weine und Essenzen, die man fast schon Obsession nennen könnte. Oder einem hundertfach perfektionierten veganen Brioche. Einem über zehn Jahre immer weiter verfeinerten Bologneserezept. Oder seiner veganen Demi Glace, die wahrlich eine Königin der Soßen ist. Sprich: keine Ersatzkreationen, nur das Wahre, immer das Beste.
Als Surfer sucht Copien oft den Kontakt zum Ursprünglichen: im Moment sein, sich den Wellen hingeben, die Natur wertschätzen, eine achtsame Praxis kultivieren, die schließlich in Exzellenz mündet. In seinen Kochkursen gibt Copien diese Wertschätzung weiter. Hochqualitative biologische Produkte der Saison und Region, vom Feld in den Topf. Handwerklich hervorragende Zubereitung aller Speisen. Und höchste Achtung gegenüber Lebensmitteln, denen, die sie produzieren und den Menschen, für die und mit denen gekocht wird.
Als Meister der veganen Küche vermittelt Sebastian Copien seit über 17 Jahren seine Expertise, in Form von Kochkursen, Cateringangeboten und Teamevents. Nach einer kurzen vegetarischen Phase kocht er seit 2011 fokussiert vegan: Aus Liebe zur Natur, zum Handwerk und zur Gesundheit. 2013 rief er die Kochschule Copien’s Kitchen ins Leben, gab sein Wissen weiter und in Spitzenzeiten bis zu 16 Kurse im Monat. Als die Nachfrage irgendwann nicht mehr bedienbar war, lag 2018 der nächste Schritt nahe:
Die Vegan Masterclass, heute die größte vegane Onlinekochschule Europas, mit über 30 Kursen und über 1000 Videolektionen. Bisher acht Kochbücher, einige davon Bestseller, vermitteln Copiens Erfahrung auf traditionellerem Wege.