Lothar Weisser

Berufliche Seite:

Dr. Lothar Weisser war Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

und dort zuletzt Leiter der Fachrichtung Banken und Bausparkassen. Nach einer

Banklehre und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Vertiefungsrichtungen Bankwirtschaft und Wirtschaftsmathematik folgten Tätigkeiten in der Wirtschaftsprüfung mit den Schwerpunkten Bankrevision und Gutachterwesen. Daneben war er Verwaltungsrat in einer Bank. Seine Tätigkeit im Lehrbereich umfasste neben dem klassischen Bankwesen auch den Einsatz experimenteller und simultaner Methoden, insbesondere in Form eigener Unternehmens-Planspiele.

Daraus entstand auch „Ultimo“, das Spiel zur finanziellen Lebensplanung (DSV).

Es führt auf spannende Weise in die Wirtschaft ein, insbesondere in die persönliche Finanz-, Risiko- und Anlageplanung. Heute ist er als unabhängiger Finanzberater und Buchautor tätig.

Hobbyseite:

Neben der Musik (Klavier, Band-Keyboarder) gehört seine ganze Liebe dem Sport. In jungen Jahren war er Vizemeister über die 400 m-Stecke (je einmal Württemberg und Bayern). In seiner "Zweitkarriere" nahm er an Senioren-Radrennen und später auch an Inline-Races (Berlin-Marathon, Swiss-Inline-Cup etc.) teil.

Vor allem durch seine beiden Kinder kam er früh mit der neuen Sportart "Triathlon" in Berührung. An der Schaffung verbandlicher Strukturen war er maßgeblich beteiligt. Er übernahm alsbald beim Triathlon-Verband Baden-Württemberg den Posten als Vizepräsident. Ab 1993 stand er dem Verband als Präsident vor, führte die LBS-Triathlon-Liga ein und war auch an der Bildung der Triathlon-Bundesliga beteiligt.

Nach Abschluss seiner beruflichen Tätigkeit betätigte er sich als Veranstalter, u.a. rief er den Bodensee-Megathlon ins Leben, an dem zuletzt über 2.000 Teilnehmer starteten.

Sein heutiges Leben teilt er zwischen Bücher schreiben und Sport auf (Fitness-Studio, Schwimmen, am liebsten Rennradtouren durch das schöne Markgräfler Land).

Als nächstes Buchprojekt möchte er untersuchen, welche Rolle die Nationalökonomen am Aufstieg des Nationalsozialismus spielten und warum sie bis zuletzt vor einer aktiven Konjunkturpolitik durch den Staat warnten. Diejenigen Volkswirte, die den Ernst der Situation erkannten, wurden dagegen 1933 aus dem Land gejagt, während die Zögerer und Zauderer sich mit den Machthabern arrangierten und rasch nach Ende des 2. Weltkrieges wieder zu Amt und Würden (Lehrstühle, Regierungspositionen) kamen.

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