Walter Krüger

Walter Krüger wurde1938 als Sohn eines Handwerkers in Raguhn (Anhalt) geboren, wuchs in Wolfen und in der von Niederländern gegründeten Barockstadt Oranienbaum auf. Nach seiner Lehre als Dreher ging er nach Halle und holte das Abitur nach. Beeinflusst von der Wörlitzer Kulturlandschaft und dem Bauhaus Dessau studierte er Architektur in Weimar. Ab 1964 arbeitete er als Architekt in Berlin. Walter Krüger wurde 1988 in der Bauakademie der DDR zum Dr.-Ing. promoviert. Ab 1990, nach dem Fall der Mauer, führte er ein Architekturbüro in Berlin. Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Kindergärten, Wohnhäuser und auch Industriebauten waren die Schwerpunkte seiner erfolgreichen Tätigkeit. Zwanzig Jahre später sah er die Zeit für einen beruflichen Wechsel gekommen, verbunden mit einem Ortswechsel nach Baden-Baden.

Seit seiner Jugendzeit war eines seiner Hobbies die Beschäftigung mit der Frühgeschichte Europas, insbesondere der germanischen und römischen. Anfangs waren es sehr bekannte und isoliert voneinander betrachtete Ereignisse, die sein Interesse und seine Neugier weckten, doch immer mehr verwoben sich diese zu einem großen Netz zusammenhängender Geschichten.

Ab 2010 begann er selbst zur Feder zu greifen. Er widmete sich vor allem den Anfängen der europäischen Geschichte von der Antike bis zum frühen Mittelalter, die in Mitteleuropa trotz der gewaltigen Fortschritte durch Forschung und Archäologie noch weitgehend im Dunkeln liegt. Licht brachten die Überlieferungen der Römer über die Züge der Kimbern und Teutonen in die mitteleuropäische Geschichte. Dieses spannende Thema ließ ihn nicht wieder los, bis er in einem Buch darlegte, dass diese Stämme tatsächlich nicht gemeinsam marschierten und auch nicht aus Jütland kamen.

Über Caesars Beschreibung der Gallischen Kriege wurden wieder problematische Themen herausgefunden, die erfasst, analysiert und kritisch betrachtet wurden. So folgte eine Darstellung der nächsten. Die veröffentlichten Bücher werden auf dieser Autorenseite angezeigt.

Auf English

Walter Krüger was born in 1938 as the son of a craftsman in Raguhn (Anhalt) and grew up in Wolfen and in the Baroque town of Oranienbaum, which was founded by the Dutch. After completing his apprenticeship as a turner, he moved to Halle and obtained his high school diploma. Influenced by the cultural landscape of Wörlitz and the Bauhaus Dessau, he studied architecture in Weimar. From 1964, he worked as an architect in Berlin. Walter Krüger received his doctorate in engineering from the Bauakademie der DDR in 1988. From 1990, after the fall of the Berlin Wall, he ran an architectural firm in Berlin. Office and administrative buildings, schools, sports halls, kindergartens, residential buildings, and industrial buildings were the focus of his successful work. Twenty years later, he felt the time had come for a career change, combined with a move to Baden-Baden.

Since his youth, one of his hobbies had been studying the early history of Europe, especially Germanic and Roman history. Initially, it was well-known events viewed in isolation that aroused his interest and curiosity, but these gradually became interwoven into a large network of connected stories.

In 2010, he began to put pen to paper himself. He devoted himself primarily to the beginnings of European history from antiquity to the early Middle Ages, which, despite enormous advances in research and archaeology, still remains largely obscure in Central Europe. The traditions of the Romans about the migrations of the Cimbri and Teutons shed light on Central European history. This exciting topic continued to fascinate him until he explained in a book that these tribes did not actually march together and did not come from Jutland.

Caesar's description of the Gallic Wars revealed further problematic issues, which were recorded, analyzed, and critically examined. One account followed another. The published books are listed on this author page.