Susanne Keil wurde 1964 in Saarbrücken geboren. Auf das Abitur am Deutsch-Französischen Gymnasium folgte ein abgeschlossenes Medizinstudium in Heidelberg. Sie lebt – und schreibt – in einem kleinen Weinort in der Nähe von Bruchsal.
In ihrer Freizeit spielte sie schon mit angeklebtem Bart Theater, tanzte in einer Renaissance-Tanzgruppe und ist als „Pferdemädchen der ersten Generation“ ihren Lieblingstieren bis heute treu geblieben. Ideen für ihre Romane kommen ihr oft im Auto und beim Musikhören, wo es manchmal auch nur einzelne Lied-Zeilen sind, hinter denen eine interessante Geschichte zu stecken scheint.
Ihre Protagonistinnen lässt sie gern in der ersten Person erzählen, was einen entsprechend subjektiven Bericht mit sich bringt, der oft durch eine selbstkritische bis selbstironische Note gewürzt wird. Selbstsicherheit und das Vertrauen in die eigene Intuition finden die Frauenfiguren meist erst im Laufe der Geschichte, was bleibt ihnen auch anderes übrig, angesichts der haarsträubenden Situationen, in die die Autorin sie so gern wirft? Ihre Männerfiguren sind oft tragische Helden, die vordergründig etwas auf dem Kerbholz haben, die aber tief in ihrem Herzen grundanständige Kerle und besser als ihr Ruf sind. Aber genau das gilt es ja für die jeweilige Protagonistin herauszufinden …