Rolf A. Burkart

Rolf A. Burkart, Marköbeler Str.14, 61130 Nidderau – 06187 207 77 78

1962 in Worms geboren. Freischaffender Zeichner, Buchkünstler & Autor

Nach langjährigen Experimenten als Galerist, Illustrator, Plakatmaler, Setzer, Verlagshersteller, Redakteur und zuletzt Verleger, gestand ich mir irgendwann meine «Bibliomalie» ein — diese ominöse Leidenschaft, die den Daseinszweck der Welt im einzigen noch zu schaffenden Buch sucht ... Ein Anspruch, der wohl kaum einzulösen ist, aber gewiss keine Langeweile aufkommen lässt!

Neben Zeichnungen und Auflagendrucken in diversen Verfahren (Offset, Bleisatz, Siebdruck, Radierung) sind bevorzugte Schwerpunkte: Schriftbilder («Beschreibungen»), Buchobjekte und Buchunikate, z.T. unbekannter & vergessener Autoren, auch Erstübersetzungen. Zwischendrin versuche ich mich — trotz aller abschreckenden Erfahrungen — immer wieder als Herausgeber von Literatur/Kunstzeitschriften und spartenübergreifenden Projekten. Seit der „Aberkennung der Gewinnerzielungsabsicht“ durch das Urteil des OLG-Berlin 1990 ist die „Verlegerei“ nur mehr ein teures Hobby.

1994 Gründung der „Kreuznacher Druckgraphik-Werkstatt“ (Kha-De-We)

1984 -1991 Ehrenmitglied im Freien deutschen Autorenverband (FDA)

seit 1997 Ehrenmitglied im „Förderkreis deutscher Schriftsteller/innen in Rheinland-Pfalz“ (FÖK)

Preise:

1996 Arthouse Sonderpreis, Ingelheim/Rh.

1998 Kunst & Kulturpreis der Stadt Bad Kreuznach u.a. für die Texte von K. Arb (Pseudonym)

2001 Stipendium der R. Müller Stiftung

1982 - 1992

1982 Gründung Verlag/Galerie “atelier/edition ad absurdum. Verlag Rolf A. Burkart”/ Berlin (bislang 42 Titel im Auflagendruck ) und der Literaturzeitschrift “TABULA RASA” (1986 eingestellt);

1986 u. 1987 Redakteur “Buchbesprechungen” für das Berliner Literatur- & Kunstmagazin “VIS-A-VIS”;

seit 1986 Artikel, Essays, Buchbesprechungen u.a. für “Rhein. Merkur”, “Nürnberger Zeitung”, “Zitty”, kleinere Literaturzeitschriften;

Veröffentlichungen:

(Anthologien) u.a.: „Lyrik 81“, Zürich; „Stadtansichten“, Berlin 1982; „Lyrik 82/83“ Zürich; „Einkreisung“ loßburg, 1982; „Autoren stellen sich vor“, Loßburg, 1983; „Mauerechos“, „Gaukes Jahrbuch“, Hann. Münden 1983; Berlin, 1984; „Wort-Kristall“, Berlin 1985; seit 1992 „Herzattacke“ 4 x jährlich.

Einzelpublikationen:

„Prismen“, Berlin 1981; „Hoffnung — Oasen mit vereister Quelle“, Berlin 1982;

„Zarathustra kam nicht nach Korsika“, Berlin 1985

[r.a. berendsohn] „t — ein nekroskopisches tagebuch“, Berlin, 1985;

[A. Cien] „Das Brevier der Evasion. Gracian Apokryphen“ Berlin, 1987;

[A. Cien] „Am Fenster. Sendbiefe eines Geteilten an die vereinte Nation“ Berlin, 1994,95;

[K. Arb] „Aufzeichnungen aus dem toten Winkel I-III“ Berlin 94,95 und Bad Kreuznach, 1995;

[K. Arb] „Aufzeichnungen aus dem toten Winkel IV-V“ Berlin 94,95 und Bad Kreuznach, 1997;

[K. Arb] „Aufzeichnungen aus dem toten Winkel VI-X“ Bad Kreuznach 2004;

[K. Arb] „Aufzeichnungen aus dem toten Winkel I-XII“ Nidderau, 2015;

Rundfunk:

„Burkart - Ein Portrait“, Sender Freies Berlin 1987,

„Burkart“, Südwestfunk Fernsehen 1993, „Pygmalions Stein“ ein Mysterienspiel, Uraufführung,

Bad Dürkheim 1994

„Steine,Spuren, Sprechen“ ins Franz. übersetzt von U. Eckelkamp, Radio Bordeaux, 1996

„R. A. Burkart Verlag + Autor“, Hess. Rundf, 1996

„Literatur auf dem Prüfstand“ Südwestfunk, 1997

Lit:

Kürschners Gelehrtenkalender seit 1982

Literaturlexikon Rheinland-Pfalz, 1998

Wer ist Wer, seit 1984

Übersetzungen:

Saint-Pol-Roux, „RES POETICA oder Die Republik der Poesie“, Berlin, 1989;

Leon Bloy, „Exegese der Allgemeinplätze“, Berlin 1994 (Auswahl);

[A. Cien] Lew Schestow, „Vorletzte Worte“, Berlin 1994; Malcolm de Chazal „Plastische Sinne“, Berlin, 1996; François Mathé „Auf Schweigestegen“, Berlin, 1996; Charles Asselineau «Die Hölle des Bibliophilen» Bad Kreuznach, 1996; Malcolm de Chazal, „Plastische Sinne II“ in Vorbereitung.

(Herausgeber)

„Wortkristall“ , Anthologie, Berlin 1985;

„Hulisser“, Hommage für Walter Hilsbecher zum 70ten, Berlin, 1987; Werkausgabe Saint-Pol-Roux (1861-1940) in 16 Bänden Co-Herausgeber und Co-Übersetzer mit F. J. Schultz — bislang 8 Bände, Berlin 1986, ff.; seit 1992 originalgraphische Künstlerzeitschrift „artischocke“ (bislang 8 Ausgaben)

Literaturvermittlung

Okt. 1990 Mitglied der Projektgruppe der 11.Mainzer Minipressen-Messe, zuständig für PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion: Messezeitung 11. MMPM

Nov. 90 Lehrauftrag f. ein Blockseminar

“Strategien der Verlagsarbeit”, Uni Bayreuth

Dez. 90/91 freie Mitarbeit “BuchWoche”,

Leipzig (eingestellt)

1997, „Literatur-Mobil“ im Rahmen des Kultursommers in Bad Kreuznach

1998, Internet-Literaturprojekt des FÖK/Mainz

1999 Reisestipendium nach Mali , Kultusministerium Rhld.-Pf.

Schreibworkshop für Pflegekräfte 2002 und 2003 Kloster Irsee und Waldkraiburg

Künstlerzeitschrift «artischocke» acht Ausgaben auf der Documenta X gezeigt.

Zahlreiche Lesungen mit eigenen und fremden Texten.