Geboren in Duisburg. Verbringt seine Zeit nun in Düsseldorf und Luzern. War ausschließlich im Sicherheitswesen tätig. Schwerpunkt: Mega-Events, Großraumdiskotheken und Personenschutz. Momentan als Schriftsteller tätig. Und vielleicht auch hier und da mal im Nachtleben anzutreffen.
Roland Herden schreibt Krimis mit Wucht. Seine Geschichten stehen für Action, düstere Dynamik und explosive Plots aus dem Herzen des Ruhrgebiets – doch auch in bayerischen Gefilden hat er markante Akzente gesetzt. Wer rasante Krimis mit Humor und Ironie liebt, ist hier richtig. Herdens Stoffe spielen dort, wo Industrie, Geld, Gier und Gewalt aufeinandertreffen. Sein Werk spannt den Bogen vom klassischen Krimi bis zum Hardboiled-Genre, mit wachsender Faszination für das Nachtleben.
Sein Schaffen folgt keiner starren Linie, sondern einer bewussten Entwicklung. Nicht, um auf allen Hochzeiten zu tanzen, sondern um seinem kreativen Drang freien Lauf zu lassen. Herden experimentiert, erschafft unaufhörlich neue Welten und erfindet sich dabei immer wieder neu. Ein wahrer Autor eben.
In den frühen 2000ern veröffentlichte er sein Debüt „Wer stirbt schon gern für Schokolade?“ – ein herrlich überdrehtes Erstlingswerk, das von der lokalen Presse begeistert aufgenommen wurde. Es folgte „Nibelungen-Rallye“, eine Geschichte auf zwei Ebenen mit fulminantem Showdown, die ihm überregionale Aufmerksamkeit einbrachte. Mit „Operation Grünes Feuer“ schuf Herden schließlich einen komplexen europäischen Thriller, der weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinausreichte.
2025 legte er diese drei Werke neu auf – mit neuen Covern und erstmals gebündelt als Ruhrgebiets-Trilogie.
Danach erschien „Hüter der Nacht“, eine Erzählung aus der Perspektive eines Türstehers im Düsseldorfer Nachtleben. Inspiriert von dieser Welt folgte der Kurzgeschichtenband „Harte Geschichten“ mit ausgeprägten Hardboiled-Elementen, der ins Englische und Französische übersetzt wurde.
Zum 15-jährigen Autorengeburtstag überraschte Herden seine Leserinnen und Leser mit dem Liebesroman „Der Kaffee-Prinz“, der ebenfalls in mehrere Sprachen übertragen wurde. Mit „Hafenkinder“ wagte er sich anschließend an eine besonders düstere Geschichte über einen Serienmörder in einem Hafen – bewusst nicht eindeutig verortet. Die Presse reagierte begeistert.
Es folgte „Willkommen in Rabitaan“, eine heiter-traurige Erzählung aus der Sicht eines Securitys in einem Flüchtlingsheim – ein stilleres Werk, das bei Kritikern weniger Beachtung fand, aber als persönliches Juwel gilt. Mit dem Kurzgeschichtenband „Abgefahrene Anekdoten“ kehrte Herden erneut ins Nachtleben zurück und verarbeitete gehörte wie erlebte Geschichten fiktional.
Sein humanistischer Blick zeigt sich besonders in „Einfach mal stehen bleiben – Geschichten zum Nachdenken“. Darin thematisiert er soziale Verantwortung und den Blick auf obdachlose Menschen. Das Buch ist bewusst nicht dem Kommerz gewidmet und kann zum Selbstkostenpreis heruntergeladen werden.
Nach einer längeren Schaffenspause kehrte Herden mit „Gold&Huren“ zurück – einem Hardboiled-Thriller, der in Bayern spielt und mit Titel wie Handlung polarisiert. Seine Fangemeinde spricht von „Noir first“ – und Herden lässt keinen Zweifel daran, dass dies der Beginn einer neuen Phase ist.
Seine Pausen füllt der Autor mit Lesungen in sozialen Netzwerken.
Findet ihn. Folgt ihm. Taucht ein in seine Welt. Er freut sich.