Stefan Sicurella

Seit ca. 20 Jahren bin ich ein Suchender. Damals, bei der Geburt meines 3. Kindes, bekam ich einen Schubs von der geistigen Ebene, ohne dass mir das damals bewusst gewesen wäre. Als mein Sohn ’herausflutschte’, schaute er mich mit offenen Augen an, und wie das bei Geburten üblich ist, sind die Schleier zwischen den Ebenen dünner als sonst. Dadurch konnte ich von der geistigen Ebene berührt werden. So sehe ich das heute als Startschuss für mich und meine Suche. Was ich genau suchte, wusste ich damals natürlich nicht.

Ich fing an, Bücher zu lesen und besuchte schließlich ein Medium, das mich mit meiner geistigen Führung vertraut machte. Das war ein wichtiger Schritt für mich. Von da an beschäftigte ich mich mit den Aufgestiegenen Meistern, den Engeln und natürlich auch mit Gott. Auf dem Weg selbst bin ich vielen Irrtümern aufgesessen und habe vieles ausprobiert. Ich habe mehr oder weniger unreflektiert vieles geglaubt oder einfach von anderen übernommen. Heute weiß ich, es war nötig, damit ich Unterscheidungsvermögen lernen konnte.

Dann bin ich von so manchem Sockel gestürzt, auf den ich mich gestellt hatte. Heute weiß ich, es war nötig, damit ich Demut lernte.

Ich bin immer wieder aufgestanden, habe mir den Staub abgewischt, eine Zeit lang mit meinen Irrtümern gehadert, und dann bin ich weitergegangen. Das ist mir öfter passiert, trotzdem, irgendeine Kraft bewog mich immer wieder dazu, weiterzumachen, weiterzusuchen. Zwischenzeitlich dachte ich, ich wüsste, wohin der Weg führt und was das Ziel sei. Aber ich dachte es halt nur und fühlte es nicht.

Meine Seele hat die ganze Zeit geduldig gewartet, nun ja, sie kennt keine Zeit, insofern ist Geduld aufzubringen sicher leichter. Sie hat gewartet und mir immer wieder Möglichkeiten gegeben, einen weiteren Schritt zu machen. Meine Helfer aus der geistigen Ebene waren dabei immer an meiner Seite. Ich glaubte immer daran, es gab nie einen Zweifel an ihnen. Ich zweifelte an mir. Bin ich würdig? Bin ich es wert? Warum ich? Warum ich nicht?

Rückblickend sehe ich, dass es den allermeisten Menschen genauso geht. Sie fallen, stehen auf, klopfen sich den Staub ab und machen weiter.

Ohne die Hilfe aus dem Göttlichen und deren unzähligen Helfern aus den feinstofflichen Ebenen wären wir noch in der Steinzeit und würden Steine klopfen. Alles im Leben ist geführt. Zufälle nennen wir es nur, weil wir die Ursachen nicht kennen. Immer dann, wenn es wirklich wichtig ist, was wir tun oder nicht tun, ist die Hilfe unserer Schutz- und Führungsengel gegenwärtig und leitet uns!

ICH BIN euch unendlich dankbar!

Ich segne dich lieber Leser, liebe Leserin mit der bedingungslosen Liebe aus der Quelle allen Seins.

Stefan Sicurella

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