Ulla Spörl wurde 1955 im thüringischen Schleiz geboren, durchlief die DDR-übliche Schulbildung und flüchtete kurz vor dem Abitur nach Westberlin. Familiäre Gründe zwangen sie, in die DDR zurückzukehren, wo sie ihren Wunschberuf Journalistin nicht mehr ergreifen durfte.
Nach Stasi-Haft, einer Zwangslehre mit Arbeitsplatzbindung in der Produktion und zehn Jahren Qualifizierungsverbot gelang ihr in den 1980er-Jahren der Abschluss als Industriemeisterin und die Aufnahme eines Pädagogikfernstudiums.
Nach der Wende engagierte sie sich in einem Verein für die Opfer von SED-Willkür und begann, literarisch tätig zu werden. Seit 2005 arbeitet sie als freiberufliche Sachbuchautorin im regionalgeschichtlichen Bereich und seit 2008 als Romanautorin.
Im Jahr 2010 erhielt sie das Hermann-Kesten-Stipendium der Stadt Nürnberg für Autoren und Journalisten aus zwölf internationalen Partnerstädten der fränkischen Metropole.
Von Ulla Spörl wurden bisher dreizehn Sachbücher sowie zwölf Romane in neun Verlagen veröffentlicht.
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