Bernhard Giersche

»Schreiben ist schwere Arbeit« Stephen King

Als Leser konnte ich so gar nichts damit anfangen. “Was soll daran schwer sein”?,

fragte ich mich.

Heute weiß ich es besser! Ja, es ist harte Arbeit, aber es ist auch erfüllend und bereichernd. Die Fantasie von der Leine zu lassen, sich selbst zu überraschen und den Figuren Charakter und Leben zu geben, ist etwas, was man nur schwer beschreiben kann.

Und dann ist irgendwann das Buch fertig, es schellt an der Tür und du öffnest das Paket, welches der Postbote brachte und darin sind: Deine Bücher. Echte Bücher. Was für ein Gefühl und du denkst: Besser geht’s nicht. Und dann, etwas später merkst du, es geht doch besser, viel besser sogar.

Denn ein Buch ist nichts wert ohne die Leser und Leserinnen, ohne Austausch, ohne Kontakt, ohne Fragen.

Mein Name ist Bernhard Giersche und seit einiger Zeit bin ich als Schriftsteller tätig. Ursprünglich sollte mein Erstlingswerk eine Kurzgeschichte zu einer Weltuntergangs-Anthologie werden, doch das Ganze verselbstständigte sich und wurde letztlich zu einem eigenen Buch. Es besteht über das Genre etwas Uneinigkeit im Kreise der Leser...so ganz präzise lässt es sich wohl nicht einordnen. "Das letzte Sandkorn", so der Titel des Buches, liegt da irgendwo zwischen Thriller, Horror und Fantasie, manche ordnen es auch dem SF zu. 

Prinzipiell allerdings bin ich wohl eher in der "Horror-Familie" zu Hause, wobei ich mich sehr auf den "menschlichen" Horror konzentriere, ohne mich diverser Monster und Geister zu bedienen. 

"Das letzte Sandkorn" erschien im Juni 2013 im Begedia-Verlag und ist in allen gängigen (und ungängigen) Buchhandlungen online und offline, als E-Book oder Print, zu haben.

Mein zweites Buch, »Karl-ausgeliefert«, erscheint im April 2014 und steigt inhaltlich in die seelischen Untiefen von mehr oder weniger persönlichkeitsgestörten Menschen hinab.

Auch gelang es mir, mich in zwei Horroranthologien einzubringen: »24 kurze Albträume«, erschienen bei Begedia und »Frühstückshorror« vom Amrun-Verlag.

Etwas zu meiner Person:

Ich wurde als dritter von insgesamt vier Söhnen 1967 in Duisburg geboren. 

In der Jugend trat ich der Pfadfinderschaft St.Georg bei und engagierte mich ehrenamtlich für Kinder in der 3. Welt. Nach der Schulzeit absolvierte ich eine handwerkliche Ausbildung und trat als Wehrpflichtiger im Alter von 20 Jahren in die Bundeswehr ein, in der ich mich später für zwölf Jahre als Zeitsoldat verpflichtete. Ich nahm von 1995 bis zum Ende meiner Dienstzeit an Auslandseinsätzen in Bosnien und dem Kosovo teil.

In den letzten Jahren meiner Dienstzeit war ich weitgehend vom militärischen Dienst freigestellt und plante und organisierte die humanitäre Hilfe in den Einsatzgebieten der Bundeswehr, die auf meine Initiative hin, einsatzbegleitend durchgeführt wurde. Ich war Gründer der humanitären Hilfsorganisation »Lachen Helfen e.V.« die ich als Vorsitzender führte. Für meine Verdienste in der Hilfe für Kinder in Kriegs, und Krisengebieten wurde ich mit der Ehrenmedaille des Heeresführungskommandos ausgezeichnet.

Nach Ausscheiden aus der Armee war ich als Reiseleiter, aber auch Reisebusfahrer in ganz Europa unterwegs. Meine Reisen führten mich jährlich in über 15 europäische Staaten, vom Nordkap bis nach Montenegro. 

Derzeit absolviere ich eine Umschulung zum staatlich geprüften Altenpfleger mit dem Schwerpunkt auf psychiatrische Pflege und gleichzeitig werde ich als Stipendiant vom »Europäischen Netzwerk für das psychobiographische Pflegemodell nach Professor Erwin Böhm« zum Dozenten ausgebildet.Ich werde 2015 meine Dozententätigkeit dort aufnehmen. 

Aus zwei Ehen gingen vier Kinder im Alter von neun bis einundzwanzig Jahren hervor, mit denen ich einen regen Kontakt pflege. Die älteste Tochter Laura studiert bei der FU Berlin Veterinärmedizin und der älteste Sohn absolviert derzeit eine Informatikausbildung. Die achtjährigen Zwillinge verbringen soviel Zeit wie möglich mit mir und meiner Lebensgefährtin, mit der zusammen ich in Lippstadt lebe und arbeite. 

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