Simon Hundertwasser
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Simon Hundertwasser durfte das Privileg genießen, viel von dieser Welt gesehen zu haben. Es gibt keinen Kontinent (außer Australien), den er noch nicht intensiv besuchen durfte. Längere Auslandsaufenthalte gehörten dazu wie im 19. Jahrhundert die Wichse zum Schuh. Durch seine längeren Stationen u.a. in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika (nicht ganz so lang) und klarerweise Europa hat er die unterschiedlichsten Gebräuche kennen und schätzen gelernt.
Die besonderen Eigenheiten dieser Kulturen haben einen immensen Einfluß auf Hundertwassers schriftstellerisches Tun und kommen in seinem aktuellen Werk vollstens zur Geltung.
In seinem Thriller versucht er neue literarische Wege zu gehen und Ebenen zu entwickeln, die es bisher noch nicht gegeben hat. Und das geht natürlich nur, wenn vorsätzlich gegen einige literarische Standards verstoßen wird.
Standards müssen sich weiterentwickeln, die deutsche Literatur tut sich seit mehr als 30 Jahren damit schwer.
Freunde von Action, schwarzem Humor und Drama werden auf ihre Kosten kommen.
Die alten literarischen Haudegen, die seit Jahrzehnten fast technisch unveränderte Literatur würdigen, werden Simon Hundertwassers Schreibstil nicht gutheißen können.
Sei es die Geschichte vom BND, die moderne Sprache oder "überzeichnete" Charaktere, die im Laufe der Geschichte innerliche Konflikte austragen und dem Leser ihre Gedankenwelt präsentieren. Ob Agent oder nicht - jeder Mensch hat intime Gedanken und führt ausgeprägte innere Monologe.
Simon Hundertwassers Kommentar dazu:
"Ich möchte mit meinen Spionagethriller nicht in der Schule behandelt werden, ich möchte euch unterhalten!"