Geboren wurde ich 1978 in Gießen, wo ich später auch studierte (Biologie) und meine Doktorarbeit anfertigte.
Bevor ich mit dem Schreiben anfangen konnte, musste einiges zusammenkommen. Die Grundbedingung um einen Fantasyroman zu schreiben ist bei allen Autoren die Gleiche. Und so überrascht es wohl niemanden, wenn ich sage, dass ich, solange ich denken kann, ein begeisterter Fantasyleser bin. Ich mag aber auch historische Romane, Krimis und Abenteuergeschichten (Elemente davon finden sich in meinem Buch). Genauso lange bin ich Fantasy-Rollenspieler. Dabei hatte ich viele Gelegenheiten Abenteuer-Geschichten zu erfinden oder auszugestalten. Meine Fantasie hat sich dabei immer wieder danach gedrängt eigene Welten zu erschaffen, ohne dass daraus mehr entstanden wäre.
Auf dieser Grundlage entstand erst einmal gar nichts, außer einer Sammlung kurzer Texte. Ich schrieb eine naturwissenschaftliche Diplomarbeit und eine Doktorarbeit, wobei der Fantasygedanke naturgemäß im Hintergrund stand.
Dann bekam ich als Testleser das halb fertige Manuskript eines Science-Fiction Romans in die Hand. Die Geschichte gefiel mir außerordentlich gut. Doch manche Aspekte der fremden Welt darin erschienen mir nicht schlüssig und konnten im Rahmen dieser Geschichte nicht verändert werden. Also begann ich damit, ausführlicher an einer eigenen Welt zu feilen. Planetologie, Biologie, Gesellschaftsstrukturen und ihre Geschichte mussten stimmig sein.
Ich begann die Bücher, die ich las, kritischer zu betrachten. In meinem Kopf entstand eine lange Liste von Dingen, die ich in einem eigenen Roman vermeiden oder beherzigen müsste.
Dann kam etwas Entscheidendes dazu: Meine Doktorandenzeit war beendet und ich hatte plötzlich etwas, das ich nicht mehr kannte: Zeit.
Die Konzeption einer ganzen Welt, viele Ideen und eine Vorstellung davon, wie ein Roman (nicht) aussehen sollte, waren eine verhängnisvolle Mischung. Ich konzipierte meine Geschichte und schon begannen diese Elemente zum Beginn eines Buches zu Fusionieren. Anfang Februar stellte ich fest, dass ich 200 Seiten beisammen hatte und den Text nicht nur beim Schreiben genossen hatte, sondern trotz aller offensichtlichen Mängel dieser Version für vielversprechend hielt.
Das fand auch meine erste Testleserin. Ich beschloss also, die Sache ernsthafter anzugehen, schrieb wie ein Weltmeister, versuchte mehr über die Schriftstellerei zu lernen und beschäftigte mich zunehmend damit, welche Optionen für eine Veröffentlichung es gab. Ich wusste wie lang das Buch werden würde und dass es zu einer Serie von drei Romanen gehören würde.
Ermutigt wurde ich durch die weiteren Testleser, die sich lange gar nicht an das Manuskript herantrauten, dann aber mit dem Lesen nicht mehr aufhören
konnten. Ich bekam viel wertvolle Kritik.
Die erste Fassung von "Der Mond ist nicht allein" war schnell komplett. Die Überarbeitung nahm noch einmal zwei Monate (bis Ende August) Vollzeitarbeit in Anspruch. Inzwischen sind auch der zweite ("Vergängliche Sterne, Ewiger Dschungel") und der letzte ("Als der Sonne etwas abhandenkam") Teil meiner Debütserie fertiggestellt.
Nebenbei habe ich ein breites Spektrum an Beiträgen im Fantasyrollenspielbereich verfasst.
Eine zweiteilige Romanreihe aus dem Bereich der High-Fantasy ist inzwischen hinzugekommen. Das "Edikt von Äreís" und "Jenseits von Äreís".