Walter Schmidt

Seinen ersten Literatur-Preis (eine nachts grün schimmernde Frisbee-Scheibe) gewann der 1965 geborene Walter Schmidt im Alter von 11 Jahren, nachdem er in einer Frisör-Zeitschrift einen Bildwitz betextet hatte. Später studierte der Saarbrücker Physische Geographie in seiner Heimatstadt sowie in Vancouver (Kanada) und arbeitete einen Sommer lang in South Dakota, wo er den Besuchern des Custer State Park die Naturschätze der Region näherbrachte. Schon während des Studiums begann er für Zeitungen zu schreiben und besuchte nach dem Diplom die nach Henri Nannen benannte Hamburger Journalistenschule, wo er unter Stil-"Papst" Wolf Schneider den Kampf gegen Bandwurmsätze, schräge Sprachbilder und überflüssige Adjektive antrat (der Kampf dauert unvermindert an). Danach war er Redakteur in Hamburg, später Pressesprecher für einen Umweltverband. Seit 1999 arbeitet er in Bonn als freier Journalist und Autor. Seinen zweiten Literaturpreis (der weder fliegt noch nachts leuchtet) erhielt er 2012 von der Stiftung Gesundheit in Hamburg für sein erstes Sachbuch "Dicker Hals und kalte Füße. Was Redensarten über Körper und Seele verraten" (2011, 2013 als TB bei Goldmann). Es folgten für den Rowohlt Verlag "Morgenstund ist ungesund. Unsere Sprichwörter auf dem Prüfstand" (2012) sowie "Warum Männer nicht nebeneinander pinkeln wollen und andere Rätsel der räumlichen Psychologie" (2013). Im März 2014 ist sein viertes Sachbuch erschienen (Solange du deine Füße...- Was Erziehungsfloskeln über uns verraten", Eichborn, Klappbroschur), ein Selbsterkenntnis-Buch für Eltern, Lehrer und Erzieher/innen. Außerdem aus seiner Tastatur: eine Mediensatire, ein Krimi und eine Liebesgeschichte, veröffentlicht als Elektro-Bücher (zu neuhochdeutsch: e-Books).

Beliebte Artikel von Walter Schmidt

Alle Angebote anzeigen