Matthias Jahn, Vertreter der Babyboomer-Generation, aufgewachsen in der "Blütezeit" der Ereignisse hinter dem Eisernen Vorhang, begann mit Anfang 20 eine journalistische Laufbahn, die ihm sehr schnell das volle Ausmaß diktatorischer Zwänge bewusst machte.
Als Ergebnis seines nonkonformen Freigeistes fand dann diese Tätigkeit relativ schnell ihr Ende. Mit der kritischen Auseinandersetzung gesellschaftlicher Phänomene wuchsen unliebsame Begegnungen mit dem System, die schließlich, der Unwirksamkeit sämtlicher Infiltrationsbemühungen geschuldet, zu seiner Ausbürgerung führten.
Damit begann das zweite Leben innerhalb des geteilten Deutschlands. Die persönliche Betroffenheit innerhalb beider gesellschaftlicher Systeme prägten ihn weiter zu einem unangepassten, kritischen, jedoch respektvollen Beobachter der Menschen und ihrer Befindlichkeiten.