Jesko Johannsen

Leider gibt es auf dem deutschen Markt kaum Kinderbücher über Afrika, die frei von Stereotypen oder Vorurteilen sind. In diesen Büchern sind Frauen immer dick, Autos immer kaputt, die Menschen alle faul. Dabei muss man gar keine Vorbehalte gegenüber Afrika haben. "Simon in Ruanda" ist eine wertneutrale Bilderbuchserie über einen deutschen Jungen in Ruanda. Und der ist frei von Stereotypen und Vorbehalten.

Seit April 2012 lebt und arbeitet Jesko Johannsen als freier Journalist in Kigali, Ruanda. Er berichtet für die Deutsche Welle, den NDR, den WDR und die Sender des DeutschlandRadios. Über ungewöhnliche Menschen, den Krieg im Ostkongo, die rasante Entwicklung in Ruanda und die immer noch große Armut.

Aber in Afrika ist er auch, um seinen Kindern diesen Kontinent zu zeigen. Sie sollen sich selbst ein Bild machen können. Und als sein Sohn wenige Wochen nach der Ankunft mit ruandischen Kindern unbekümmert Fußball in den Nebenstraßen von Kigali spielte entstand die Idee für "Simon in Ruanda".

Jesko Johannsen, Jg. 1974, hat Kommunikationswissenschaft, Afrikanistik und Soziologie in München, Stockholm und Berlin studiert. Bis Anfang 2012 hat er zwölf Jahre lang als freier Journalist in Deutschland gearbeitet. Für den NDR, Deutsche Welle tv und weitere Radio- und Fernsehsender. Er hat in Kabul gewohnt und in mehreren afrikanischen Ländern gearbeitet.

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