Als ich meine erste eigene Diplomarbeit angegangen bin, war schnell klar: Das wird ein Desaster! Ich hatte mich mit dem Thema verzettelt, den Anlass zu einigen Monaten im Ausland genutzt (und da war alles mögliche spannender als die Arbeit) und zu allem Überfluss noch einen Betreuer, der so kryptisch wie kurzfristig kommuniziert hat - und mir am Ende eine semigute Note gab, weil ich an seinen Kolloquien nicht teilgenommen hatte (war ja im Ausland, was er abgesegnet hatte).
Als das durch war, dachte ich: Danke, nie wieder.
Dann kam das Leben und damit immer alles anders als man denkt. Ich hatte einige Jahre Gelegenheit, als Unternehmensberaterin Strukturen zu lernen, einen kurze Abstecher in die Journalistik und dann führte mein Weg über Umwege zum Coachen von Studierenden. Inzwischen betreue ich im Rahmen der Diplomwerkstatt seit über fünfzehn Jahren Studierende bei ihren Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten - und seit über 5 Jahren gebe ich Online-Kurse in der WeKnow-Studienwerkstatt dazu. Zudem lehre ich wissenschaftliches Arbeiten als freie Dozentin direkt an Hochschulen und habe auch in diesem Bereich schon Kurse konzipiert.
Ich habe vieles erlebt, von Planungen Jahre im Voraus bis hin zum Versuch, in zwei Wochen eine ganze Diplomarbeit zu verfassen (manchmal mit Erfolg, wenn auch kundenseits am Rande des Nervenzusammenbruchs). Meine Erfahrungen mit dem Studiensystem als Dozentin und Beraterin für Lernkonzepte und ganz besonders den Anforderungen an Abschlussarbeiten fließen ebenso in meine Bücher ein wie eingängige Beispiele, die sich im Coaching bewährt haben. Nicht zulett bin ich selbst einfach neugierig und studiere immer weiter vor mich hin, was mir einen Master in Wirtschaft und einen weiteren Bachelor in Bildungswissenschaft eingebracht hat. Derzeit ist ein Master in eEducation das nächste Ziel.
Mein Anliegen ist, eigentlich komplizierte Sachverhalte so aufzubereiten, dass sie mit Humor und Leichtigkeit verständlich werden. Das macht mich als Autorin der Für-Dummies-Serie erfolgreich und verschafft allen Beteiligten in Webinaren, Workshops und in Coachingstunden heitere Momente. Nicht zuletzt, weil ich mich noch gut erinnern kann, wie schwer das beim ersten Versuch war.