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★ Von der Geburt bis zur Fachhochschulreife Sozialwesen ★
Im Juni 1965 wurde ich als Sohn des Dipl.‐Ing. Dinesh Shah (damals noch indischer Staatsbürger) und der katholischen Grundschul- lehrerin Ilse Shah in Hilden (Nordrhein-Westfalen) geboren. Bis Januar 1967 war ich u.a. in der Betreuung bei einer Tagesmutter. Dann wanderten meine Eltern mit mir für ungefähr drei Jahre nach Indien aus. Dort wurde 1968 meine Schwester geboren. Nach unserer Rückkehr im Sommer 1969 besuchte ich einen evangelischen Kindergarten in Düsseldorf Rath, weil ich als Sohn eines Jainas (Jainismus) nicht im katholischen Wunschkindergarten meiner Mutter aufgenommen wurde. Ab 1971 besuchte ich die Städtische Joachim Neander Grundschule in Düsseldorf, an der auch meine Mutter unterrichtete. Nach Umzug in einen Vorort 1973 besuchte ich die Grundschule und im Anschluss das Heinrich‐Heine Gymnasium.
Mit der 12. Klasse wechselte ich zum Konrad‐Heresbach Gymnasium in Mettmann und beendete das Gymnasium mit der 12. Klasse und dem Kennenlernen meiner später ersten Frau. Sie war zu diesem Zeitpunkt in der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin. Den Abschluss der Fachhochschulreife Sozialwesen erreichte ich durch ein angeleitetes Praktikum in der Elterninitiative Kinderforum e.V. Düsseldorf. Mit diesem in Österreich nicht anerkannten Fachhochschulabschluss beabsichtigte ich später Sozialarbeit zu studieren.
1986 begann mein Zivildienst in der mobilen Altenbetreuung “Initiative Sägewerk e.V.”. Im selben Jahr zog ich aus dem Elternhaus nach Düsseldorf und bekam am Ende des Zivildienstes einen Studienplatz an der Fachhochschule Düsseldorf. Das beendete ich bereits nach drei Wochen, weil ich aufgrund der immer fester werdenden Beziehung mit meiner später ersten Frau meinte, dass Geldverdienen zum Zusammenziehen sinnvoller sei, als ein Studium zu absolvieren, an dessen Ende ich eine Familie nur dann ernähren könne, wenn ich eine Arbeit im Sozialmanagement, nicht aber Face‐to‐Face Sozialarbeit nachginge.
★ Vom Sozialwesen zum kaufmännischen Allrounder im Textilhandel ★
Anfang 1988 begann ich ein kaufmännisches Praktikum im väterlichen Unternehmen. Mit dem Abgleich der Debitorenbuchhaltung zwischen Datev und Inhousebuchhaltung kam ich erstmals mit EDV in Kontakt, besuchte MS‐DOS Kurse, arbeitete mit Vorversionen des bald legendären MS‐Excels. Ab Sommer 1988 begann ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel in einem der renommiertesten Kaufhäusern Düsseldorfs. Es kam dazu, weil mein Vater seine Förderung meiner individuellen Selbstständigkeit z.Bsp. als erster Einzelhandels Shopbetreiber seiner Großhandelswaren an die Bedingung knüpfte, dass ich eine ordentliche externe kaufmännische Ausbildung erhalte. Ich beendete mit Bestnoten und IHK‐Abschluss “Verkäufer im Einzelhandel” frühzeitig, da es bereits erste Überforderungen und Krisenanzeichen im väterlichen Unternehmen gab.
1990 begann eine schnelle Einarbeitung ins väterliche Unternehmen. Die Einführung einer ERP‐Software in Vorbereitung auf mehr zentralisierter Unternehmenskontrolle sowie späterer Aufbau des Verkaufs der Großhandelswaren in der ehemaligen DDR waren meine ersten größeren beruflichen Erfolge. Die jedoch halfen diese nicht darüber hinweg, dass das väterliche Unternehmen nur 3 Jahre nach meinem “Einstieg” in den Beruf Sohn, Konkurs anmelden musste. Das Ende 1993 ‐ gemeinsam mit meiner 1991 geheirateten Frau ‐ gegründete (Folge‐) Unternehmen musste trotz großer Umsatzerfolge aufgrund eines schweren Mangels im Einkauf 1995 Konkurs anmelden. Ich wurde vom Gericht mangels Konkursmasse zum Liquidator der Firma bestellt. Diesem grossen Glück und meiner Festanstellung als Assistent der Geschäftsführung der später durch Dieter Bohlen sehr bekannt gewordenen Textilmarke CAMP DAVID, war es zu verdanken, dass die Konkurs‐Privathaftungen meiner Exfrau und mir bis zum Jahr 2001 komplett getilgt waren.
Zurück in Westdeutschland startete ich Winter 2001 eine berufsbegleitende zweite kaufmännische Ausbildung, die ich 2004 als Fachberater für Finanzdienstleistungen mit der Spezialisierung auf betriebliche Altersvorsorge abschloss. Die kinderlose Beziehung mit meiner ersten Frau hatte unter dem jahrelangen Dauerstress so gelitten, dass wir im Sommer 2005 nach 21 Jahren Beziehung endgültig rechtskräftig geschieden wurden.
★ Vom kinderlos Geschiedenen zum (Patchwork‐) Karenz‐ und Tagesvater ★
Im August 2005 lernte ich meine zweite Frau Nadja Horvath in einer Internetplattform kennen. Damals war sie juristische Leiterin der Mietervereinigung Österreichs. Wir wollten uns sicher sein, ob sie als Alleinerziehende einen kinderlosen Freund und ich eine alleinerziehende Freundin mit zwei Kindern im Alter von 6 und 10 Jahren haben wollen, weswegen wir zwei Jahre zwischen Düsseldorf und Wien pendelten.
★ Social-Media-Trainer | Pain-Solution-Blogger | 3-facher Fachbuchautor ★
2007 zog ich mit dem Ziel eine Familie zu gründen in eine Patchwork Situation ein. Meine zweite Frau gab meinem “späten” Kinderwunsch unter der Bedingung nach, dass ich in den ersten Jahren die Hauptrolle als Tages‐Eltern übernehme. Das passte perfekt, denn das 2007 in Wien neu gestartete Gewerbe als Social Media Trainer für die heute sehr bekannte Berufsplattform XING, ermöglichte mir Geldverdienen und Kind perfekt in Balance zu bringen. Im Juli 2008 wurde unsere Tochter Tara geboren. Die ersten Monate nach Mutterschaftsurlaub ging meine Frau in Karenz und bis zum Besuch des Kindergartens 2011 ich. Diese drei Jahre mit unserer Tochter waren bisher die Hochphase meines Lebens.
Zwischen 2011‐2014 hatte ich drei Fachbuch Aufträge. Doch jedes Buch brachte nicht nur neue Aufträge, sondern auch Nervenentzündungen wegen zu starkem Dauersitzens. 2014 hatte ich einen Totalausfall durch starke Entzündungen des Ischias. Das Geschäft litt so stark, dass ich den Gewerbeschein 2016 zurückgab und als Verkäufer jobbte.
★ Von Social zu Sozial ★
Die Freude an ehrenamtlichem Engagement für eine indische NPO seit 2015 und die Lebenshilfe Wien 2016, aber auch die 18 Monate Ausbildung zum “Bewusste Eltern Trainer” brachten mich immer näher an meine beruflichen Anfänge Anknüpfungspunkte heran. Weil ich die AQUA‐Angebote vom WAFF 2017 verpasst hatte, bewarb ich mich 2018 rechtzeitig. Ich durchlief als einziger Mann von 240 Bewerber*innen erfolgreich ein 5-stufiges Assessment Center, in Folge 516 Lehr- & Praktikums-Einheiten, schloss mit ausgezeichnet als Tagesmutter*vater meine Ausbildung ab.
Seit April 2019 betreue ich als #Tagesmutter_mit_Bart bis zu 5 Kindern in der durch die MA11 bewilligte Wohnung. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.