Katia Morcillo

Katia Morcillo, Kinderbuchautorin

Genauso spannend wie die Geschichten ihrer Figuren hört sich das Leben der in Südfrankreich geborenen Autorin Katia Morcillo an. Die Familie Morcillo wanderte nach Australien aus. Dort ging die vierjährige Katia barfuß und frei wie ein Vogel allein in den Kindergarten und freundete sich mit einem Aborigine Mädchen an, mit dem sie oft viele glückliche Stunden verbrachte.

Erfahrungen, die sie stark berührten und tief beeinflussten. Nach drei Jahren kehrte die Familie nach Frankreich zurück. Katia musste nun Schuhe tragen und durfte sich nicht mehr ohne Begleitung eines Erwachsenen bewegen. Das Leben in Europa war anders. Statt Englisch sprach man plötzlich Französisch. Ihre Großeltern erzählten ihr nun Geschichten auf Katalanisch, Französisch oder Spanisch. Sie verbrachte eine abwechslungsreiche Kindheit sowie Jugend. Danach studierte sie Literatur in Frankreich. Über ihre Lust Neues zu entdecken, entwickelte Sie ihre Reiseleidenschaft, die Sie über die Jahre nach Afrika, Asien, Australien und in die USA führte. Dort hatte sie die Gelegenheit die unterschiedlichen Kulturen und Wertesysteme zu erleben. Das Leben schickte Sie weiter nach Deutschland wo sie derzeit lebt. Beruflich war sie in der IT - und Biobranche sowie als Übersetzerin tätig. Zudem unterrichtete Sie Französisch als Fremdsprache an verschiedenen Mittelschulen und hat viele künstlerische und soziale Projekte mitgestaltet. Vor fünf Jahren fasste Sie die Entscheidung sich voll auf ihre Autorentätigkeit und ihre Arbeit als Mediencoach zu konzentrieren.

"Es ist eine spannende Zeit, um Autorin zu sein. Eine Zeit des Umbruchs von den klassischen zu den digitalen Medien und Lernmitteln, vom Buch zum eBook. Unsere Kinder, die wie kleine Magier interaktive Bilder auf ihren Tablett Computer tanzen lassen, wundern sich bereits über die Unbeweglichkeit unserer Bilder auf dem Papier. Ja, die digitale Welt hat bereits nachhaltig nicht nur unser berufliches Umfeld verändert, sondern auch unseren Alltag und den unserer Kinder, wie sie lernen, spielen und mit Freunden Kontakt pflegen. Im Frühjahr habe ich in den USA mit der ersten Schule gesprochen, die nur noch mit digitalen Medien unterrichtet und ausbildet.

Dieser tiefgehende Kultur- und Lernwandel ist unumkehrbar, findet aber seltsamerweise in den Bildungsstrukturen unseres Kontinents noch zu wenig Eingang. Der freie Zugang zu Informationsquellen im Internet verändert sicherlich die Rolle derjenigen, die bisher das Wissen repräsentierten. Was ist die Rolle der Schule in dieser sich ständig verändernden Welt? Was von Kindern so natürlich angenommen wird, ist für viele Erwachsene keineswegs so selbstverständlich. Unsere sogenannte "Digital Natives", also Kinder die mit eReadern, Tablett Computern, Internet, Smartphones aufwachsen, stellen uns vor neue Aufgaben. Als Erwachsene müssen Eltern Großeltern und Pädagogen die Kinder vor den Risiken dieser Medien schützen und sie zugleich befähigen, das kreative Potential darin zur Entwicklung ihrer Talente einzusetzen.

Dies umreißt die Themen, die ich mit Eltern und Lehrern in meinen Vorträgen in Schulen noch differenzierter anspreche. Wir müssen unsere Kinder des digitalen Zeitalters mit hochwertigen Inhalten fördern. Und so bin ich mit meinen Geschichten für Kinder auch schon digital engagiert. Die Geschichten von Loli sind bereits als eBooks in Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch erhältlich. Damit haben Eltern und Großeltern die Möglichkeit, ihre Kinder über inspirierende, positive Geschichten an neue Medien heran zu führen."

Die Printausgaben der Kindergeschichten von Katia Morcillo werden in Deutschland über den Lichtland Verlag vermarktet. Ihre eBooks sind über führende eBook Distributionsplattformen, wie Amazon erhältlich. Die Geschichte war nach ihrer Veröffentlichung auf Platz Nr.2 der Libri Kinderbuch Bestsellerliste und wird gelistet von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM). Die AJuM sichtet und prüft Kinder-, Jugendliteratur und Medien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern.

Die Passauer Neue Presse über "Loli will das Hexen lernen: "Glücklich zu leben ist keine Hexerei. So hat "der kleine Prinz" eine feurige geistige Gesellschaft bekommen. Diese Texte berühren feinsinnig das positive Lebensgefühl des Menschen und machen Mut zum selbsttätigen Handeln. Das ist kein Zauber, das ist eine Lebenseinstellung." Claudia Püschel, Passauer Neue Presse.

Bisher erschienen sind die Werke "Lisa & Clementine", "Loli will das Hexen Lernen"

"Loli lernt lesen" und das "Loli Malbuch".

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