Michaela Abresch

Alles begann, als man mir den Umgang mit Buchstaben beibrachte.

Ich mochte sie auf Anhieb.

Weil sie durchschaubarer sind als Zahlen (mit denen ich noch heute auf Kriegsfuß stehe).

Schnell verstand ich, dass man aus Buchstaben eine Menge machen kann.

Worte bilden zum Beispiel.

Sätze formulieren.

Kurze und lange,

komplizierte oder einfache.

Man kann sie aufschreiben und ändern, wenn sie einem nicht gefallen.

Auf Papier.

In den Sand.

In die Luft.

In frisch gefallenen Schnee.

Auf Papiertaschentücher,

wenn gerade nichts anderes zur Hand ist.

Durch ein einziges hinzugefügtes oder weggelassenes Wort

kann ein Satz an Kraft gewinnen oder auch verlieren.

Mit den richtigen Worten kann man Stimmungen erzeugen.

Sichtbar machen, was kein Auge sehen kann.

Worte sind Brücken.

Kleine Leuchtfeuer.

Pfeile, die ins Schwarze treffen.

Auch mal daneben.

Oder mitten ins Herz.

Sie erschaffen Geschichten, Briefe, Märchen, Erzählungen, Gedichte.

Neue.

Eigene.

Immer wieder.

Im Alter von dreizehn habe ich damit begonnen.

Ein Ende ist nicht in Sicht.

Besuchen Sie meine Homepage (www.michaela-abresch.de) und lernen Sie meine Bücher kennen - ich habe sie für Leserinnen und Leser wie Sie geschrieben!

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