Ich gehöre zu jener Generation, der im Elternhaus die autoritäre Denkweise anerzogen worden ist. Als heranwachsender Knabe fing ich an zu begreifen, dass diese Charaktereigenschaft nicht mehr in die Zeit passt. Nach einer Schlägerei mit meinem Klassenlehrer auf dem Pausenhof meines Gymnasiums - der Mensch war mein Deutschlehrer, der seine Lust daran hatte, mich täglich zu mobben, und mir genüsslich einen Sechser nach dem Nächsten in den Hausaufsätzen verpasste - begann für mich ein neuer Lebensabschnitt: ich zeigte Flagge, jedoch ohne mich in die "Dauer-Demo-Generation" zu integrieren.
Studienabschluss der Architektur, 30 Jahre Berufsleben als Architekt und Bauunternehmer, danach gesundheitlich so ziemlich am vorläufigen Ende angekommen, Entscheidung - mit meiner Frau abgestimmt - vorzeitig das Berufsleben aufzugeben, und den Einstieg in den dritten Lebensabschnitt in traumhafter Mittelmeer-Region zu wagen. Dieser Traum dauerte 10 Jahre und ist Thema meines Buches "Das verlorene Paradies".
Inzwischen leben wir in friedlicher Zurückgezogenheit in meiner thüringischen Geburtsheimat, in einem abgelegenen idyllischen Dorf, und hoffen, dass wir in unserem begonnenen vierten Lebensabschnitt dauerhaft jene Ruhe und Frieden finden, die wir so lange vergeblich gesucht haben.
Mehr zum Buch und informative Bilder finden Sie auf meiner Autoren-Homepage
www.ruedeger-perst.jimdo.com